
Für viele endet mit dem Abriss eine Ära von einem Biergarten, der einst ein beliebtes Ausflugsziel war. Wo einst die Gäste schöne Stunden verbrachten und es sich gut gehen ließen, herrscht nun Tristesse. Doch dabei soll es nicht bleiben.
Das Ende einer der Kult-Biergärten in Karlsruhe war freilich kein freiwilliges. Es ging einher mit einem Drama, das sich vorher abspielte. Nach wenigen Monaten ist nun nichts mehr übrig von einem einst so beliebten Treffpunkt.
Kult-Biergarten wurde abgerissen – Stammkunden verlieren ihr Lokal
Alles fing an mit einem Defekt, der eine Katastrophe in Gang setzte, die das Ende von einem der Kult-Biergärten in Karlsruhe markierte. Es geht um den Seegugger, den es nun nicht mehr gibt. Zurück bliebt nach dem verheerenden Brand nur noch eine Ruine, die schlussendlich im Dezember auch zum Abriss freigegeben wurde. Zu groß war die Gefahr, sie würde noch einstürzen.
Ära geht zu Ende: Neue Chancen für die Zukunft
Am Ufer des Epplesees gibt es nun keinen Seegugger mehr, sondern nur noch eine brach liegende Fläche. Kurz nach dem Brand hatte Betreiber Harald Sieder eine Unterschriftensammlung initiiert. Tausende unterschrieben für eine Zukunft eines der Wahrzeichen der Stadt. Wie es aussieht, wird Karlsruhe den Biergarten wohl wieder aufbauen und das bis 2027. Im nächsten Jahr gebe es wohl so etwas wie eine Übergangslösung, damit die Gäste nicht zu lange warten müssen. Wer der neue Betreiber wird und ob es bei dem alten Konzept bleibt, all dies steht in den Sternen. Die Neugierde steigt also, es ist noch nicht sicher, dass der alte Pachtvertrag wieder erneuert wird.
In einem Punkt werden sich aber alle einig sein: Alles ist besser als die brachliegende Fläche. Schon bald soll wieder Leben einziehen an den Epplesee, der das Flammendrama schnell vergessen macht. Bis dahin ist aber noch eine Menge zu tun.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














