Alkohol-Fahrt endet an Mauer – drei Jugendliche schwer verletzt

Polizei und Rettungskräfte sind zu sehen. Sie evakuieren ein Gebäude und Menschen bei einem Großeinsatz. Die Sicherheit der Bürger steht im Vordergrund.
Symbolbild © imago/Jan Huebner

Ein unfassbares Unglück ereilte drei junge Menschen, die schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Ihre Fahrt unter Alkoholeinfluss endete tragisch an einer Mauer. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Für drei Jugendliche endete eine Autofahrt an einer Mauer. Der Grund für den tragischen Ausgang: Sie standen unter Alkoholeinfluss.

Immer noch zu viele: Gerade junge Menschen sind betroffen

Don’t drink and drive! Eine Regel, die jeder angehende Autofahrer lernt. Jedoch haben gerade viele junge Menschen sie immer noch nicht verinnerlicht. Nach neuesten Erhebungen der Unfallforschung der Versicherer verursachten junge Autofahrer in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren im Jahr 2023 1.287 Alkoholunfälle mit Verunglückten, bei denen neben 18 Getöteten auch 372 Menschen schwere Verletzungen erlitten.

Obwohl für Fahranfänger und junge Menschen unter 21 Jahren in Deutschland ein absolutes Alkoholverbot am Steuer gilt, machen junge Menschen unter 25 Jahren rund 16 Prozent aller alkoholisierten Verkehrsteilnehmer bei Unfällen aus. Junge Fahrer verunglücken im Straßenverkehr generell doppelt so oft wie ältere Fahrer. Hauptursachen sind dabei neben Alkohol vor allem überhöhte Geschwindigkeit, mangelnde Fahrpraxis und Fehleinschätzungen der Situation.

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Fahrt gegen eine Mauer: Drei Jugendliche schwer verletzt

Auch bei dem Verkehrsunfall am Durlacher Turmberg in der Nacht auf den 2. Oktober war Alkohol am Steuer die Hauptursache. Der Fiat 500 prallte gegen 00:20 Uhr ungebremst auf der Reichardtstraße in eine Grundstückseinfahrt. Der 18-jährige Fahrer war vom Aussichtspunkt Turmberg kommend bergab unterwegs. In einer scharfen Linkskurve reagierte er zu spät, weshalb das Auto ungebremst in einen Entwässerungskanal und gegen eine Gartenmauer prallte. Während der Fahrer leicht verletzt wurde, musste man seine drei Mitfahrer schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser bringen.

Sofort führte man einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von rund 1,2 Promille ergab. Da für den Fahrer die 0,0-Promille-Grenze gilt, wurde direkt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Feuerwehr Karlsruhe rückte anschließend mit 25 Einsatzkräften an, um die Unfallstelle auszuleuchten, die Fahrzeugbatterien abzuklemmen und auslaufende Betriebsstoffe zu sichern. Den Sachschaden an dem total zerstörten Kleinwagen schätzen Experten dabei auf rund 10.000 Euro.

(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe, Feuerwehr Karlsruhe)