Anlaufstellen: Karlsruher müssen ihren Weihnachtsbaum entsorgen

Eine Person trägt einen eingerollten Weihnachtsbaum für das Fest. Nach den Festtagen fragen sich viele, wie sie ihren Christbaum entsorgen sollen. In Karlsruhe gibt es mehrere Anlaufstellen.
Symbolbild © istockphoto/AY MOMENTS

Die Plätzchen sind aufgegessen. Jetzt müssen sich die Karlsruher um etwas anderes kümmern: Es ist Zeit, den Weihnachtsbaum zu entsorgen. Denn die Tage des festlichen Nadelbaums in der Wohnung sind gezählt.

Spätestens nach dem Dreikönigstag heißt es Abschied nehmen. Daher gibt es für alle Karlsruher, die ihren Weihnachtsbaum entsorgen müssen, eine klare Lösung: die städtischen Sammelplätze.

Vorsicht, Tannenalarm: Diese Sammelstellen sind jetzt die Rettung

Das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) stellt in jedem Stadtteil kostenlose Sammelplätze zur Verfügung. Die ausgedienten Bäume können dort vom 29. Dezember 2025 bis zum 9. Januar 2026 abgelegt werden. Wichtig: Bevor der Baum seine letzte Reise antritt, muss er vollständig abgeschmückt sein. Lametta, Christbaumkugeln und alles, was nicht aus Holz und Nadeln besteht, gehört runter. Auch Plastiktüten oder Netze, die vielleicht zum Transport dienten, dürfen nicht mit abgegeben werden. Die Standorte sind zudem vielfältig und in jedem Stadtteil gut erreichbar. Von Beiertheim über Durlach bis hin zur Waldstadt – die Liste der Plätze ist schier endlos.

In der Innenstadt Ost zum Beispiel wird man seinen Christbaum auf der Grünfläche am Alten Friedhof (Ecke Kapellenstraße) und am Lidellplatz los, während man in Durlach am besten den ASV-Parkplatz an der Ecke Grötzinger Straße/Liebensteinstraße aufsucht. Für alle Leute in Mühlburg bietet die Grünfläche an der Seldeneckstraße/Ecke Hardtstraße die richtige Anlaufstelle. Und in der Nordweststadt können Karlsruher ihren Weihnachtsbaum an der Werner-von-Siemens-Schule (Ecke Kurt-Schumacher-Straße) entsorgen. Eine vollständige Auflistung aller Sammelstellen in allen Stadt- und Ortsteilen stellt die Stadt Karlsruhe auf ihren offiziellen Kanälen bereit.

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Extra-Service: Die Jugendfeuerwehren kommen und holen ab

Für alle, die den Baum jedoch nicht selbst transportieren können oder wollen, bieten viele Jugendfeuerwehren einen ganz besonderen Service an. Denn sie sammeln die Bäume gegen eine kleine Spende direkt von der Haustür oder einem vereinbarten Abstellplatz ein. Dieser Service ist jedoch nicht flächendeckend, und man muss ihn rechtzeitig anmelden. Doch besonders aktiv sind die Jugendfeuerwehren beispielsweise in Grötzingen, Knielingen, Hagsfeld, Hohenwettersbach und Neureut. Hier sind die jungen Engagierten am Samstag, dem 10. Januar 2026, im Einsatz.

Die gesammelten Bäume finden übrigens oft als Kompost oder Biomasse in Heizkraftwerken eine sinnvolle Weiterverwendung. Somit schließt sich der Kreislauf, und der festliche Baum leistet noch einen letzten, nützlichen Beitrag. Für die Karlsruher ist die Sache damit klar: Wer seinen Weihnachtsbaum entsorgen muss, findet hier bis Anfang Januar genügend Anlaufstellen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Informationen der Stadt Karlsruhe)