
Die Ergebnisse sind erfreulich, denn das Karlsruher Europabad hat einen großen Rekord geknackt. Die Besucherzahlen sind so hoch wie schon lange nicht mehr. Doch es gibt auch Probleme, die den Badespaß trüben.
Die Karlsruher und Gäste der Stadt strömten zuletzt zahlreich ins Europabad. Nur so war es möglich, einen seit Jahren bestehenden Rekord zu brechen. Und in diesem Jahr kann man noch einen draufsetzen.
„So viele wie noch nie“: Karlsruher Europabad knackt Besucher-Rekord
Was gibt es Schöneres, als an einem heißen Tag einen Ausflug ins Karlsruher Europabad zu unternehmen? Ein Sprung ins kühle Nass ist wie ein kleiner Urlaub. Mittlerweile bietet das Schwimmbad eine ganze Reihe von Annehmlichkeiten und Freizeitmöglichkeiten. Und das nutzen so viele Besucher wie schon lange nicht mehr. Damit bricht das Karlsruher Europabad einen langjährigen Rekord. Einen regelrechten Ansturm gab es im vergangenen Sommer. Doch es gibt auch ein Problem, das Sorgen bereitet.
Schwimmbad hat ernsthaftes Problem – trotz großer Anstürme
Mit anderen Worten: Das Europabad bricht einen Rekord und verzeichnet so viele Besucher wie noch nie. Dennoch schwimmt dadurch niemand im Geld, im Gegenteil. Noch immer fließen Zuschüsse der Stadt in den Betrieb des Bades, das sich wirtschaftlich noch nicht selbst tragen kann. Die Einnahmen müssen weiterhin steigen, um diese finanzielle Lücke zu schließen. Das ist ein Ziel für die nächsten Jahre. Es ist davon auszugehen, dass auch dieses Jahr wieder viele Besucher zum Schwimmen und Planschen in das Karlsruher Europabad kommen werden.
Bäderchef Oliver Sternagel zeigt sich mit der vergangenen Saison sehr zufrieden. Das letzte Betriebsjahr war ein Rekordjahr für das Europabad mit fast 518.000 Besuchern. Leider sehen die Finanzen im Vergleich nicht so gut aus, mit einem satten Minus von über 600.000 Euro allein im letzten Jahr. Ein Jahr zuvor hatte man mit weniger Besuchern noch ein Plus erwirtschaftet. Ursache seien neben den gestiegenen Personalkosten die enormen Ausgaben im Bereich Energie. Denn 2023 gab es noch die Preisbremse, die im vergangenen Jahr wegfiel. Aber auch hier ist Entlastung in Sicht. So soll es in diesem Bereich durch neue Verträge bald deutlich bessere Konditionen geben. Die Bürger müssen sich also keine Sorgen machen, dass sie in Zukunft auf den Badespaß verzichten müssen.














