Station bei Karlsruhe gesperrt: Dramatischer Unfall im Gleisbereich

Am Gleis eines Bahnhofs der Deutschen Bahn sammeln sich zahlreiche Hilfskräfte und Notärzte, um Menschen und Verletzte zu versorgen, die scheinbar bei einem Vorfall im Zug am Gleis, Verletzungen erlitten haben.
Symbolbild © imago/Einsatz-Report24

Am Bahnhof Bruchsal kam es am Montagabend zu einem schweren Unfall. Ein 45 Jahre alter Eisenbahner arbeitete im Gleisbereich. Wenige Augenblicke später erfasste ihn ein vorbeifahrender Güterzug. Der Bahnhof bei Karlsruhe musste gesperrt werden.

Der Mann arbeitete für die Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft Mannheim. Gegen 17.20 Uhr fertigte er einen Güterzug an Gleis 12 ab. Währenddessen lief er neben dem Zug her. Auf dem Nachbargleis näherte sich gleichzeitig ein weiterer Güterzug. Dieser erfasste den 45-Jährigen.

Nach schwerem Zugunglück: Bahnhof bei Karlsruhe gesperrt

Der Zug fuhr nach Angaben der Bundespolizei mit rund 50 Stundenkilometern durch den Bahnhof. Rettungskräfte eilten sofort zum Unfallort. Sie brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Trotz des dramatischen Vorfalls erlitt der Mann nach bisherigen Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Die ganze Situation hätte viel schlimmer ausgehen können. Der Schock sitzt allen noch tief in den Gliedern. Viele fragen sich, wie es dazu kommen konnte.

Der Unfall hatte auch Folgen für den Bahnverkehr. Die Verantwortlichen sperrten sämtliche Gleise im Bahnhof Bruchsal. Eine Stunde lang ging nichts mehr. Zwischen 17.20 Uhr und 18.20 Uhr fielen Züge aus oder verspäteten sich. Viele Reisende mussten Geduld mitbringen. Doch die Einsatzkräfte handelten schnell und konnten wohl Schlimmeres verhindern. Die Ermittlungen zum Sachverhalt laufen.

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Ermittlungen laufen auf Hochtouren: 45-Jähriger stürzt ins Gleisbett

Noch ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Bundespolizei Karlsruhe untersucht nun den genauen Ablauf. Die Ermittler prüfen insbesondere, warum der Mann von dem vorbeifahrenden Zug erfasst wurde. Dazu läuft ein Verfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs.

Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich Arbeiten im Gleisbereich sein können. Schon kleine Unachtsamkeiten können dort schwerwiegende Folgen haben. Im Fall von Bruchsal hatte der 45-Jährige großes Glück. Nach Angaben der Einsatzkräfte bestand keine Lebensgefahr. Die ganze Situation hätte vollkommen anders ausgehen können. Jetzt bleiben die Daumen gedrückt, dass es dem Mann bald wieder besser geht.

(Quellen: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe, Deutsche Presse-Agentur)