Aufgrund der Bedrohung durch eine invasive Art ergreift Karlsruhe nun härtere Maßnahmen. Mit den bisherigen Vorkehrungen wird man einfach nicht Herr über die ausufernden Populationen.
Bisherige Vorkehrungen haben einfach nicht dazu geführt, dass man die stetig wachsenden Populationen eindämmen konnte. Nun ergreift Karlsruhe weitere Maßnahmen, um der invasiven Art endlich erfolgreich entgegentreten zu können.
Die Populationen richten viel Schaden an: Stadt kann nicht untätig bleiben
Um den fleißigen, aber auch zerstörerischen Insekten endlich begegnen zu können, hat die Stadt Karlsruhe schon einiges unternommen. So hat sie die Bürger bereits dazu aufgefordert, diese Art im eigenen Garten zu bekämpfen, um eine Ausbreitung einzudämmen. Wer sie entdeckt, sollte sie zudem sofort den zuständigen Behörden melden.
Auch wenn das Insekt klein ist und zunächst harmlos erscheint, ist es dies keinesfalls. Es kann erhebliche Schäden in Leitungen, unter Straßen und in Gebäuden anrichten. Das Tückische ist, dass man die Aktivitäten des Insekts zunächst gar nicht mitbekommt. Entdeckt man diese dann schließlich, ist es meistens schon zu spät.
Karlsruhe ergreift Maßnahmen: So soll die invasive Art jetzt bekämpft werden
Wohl die wenigsten heißen Ameisen in den eigenen vier Wänden willkommen. Denn wir alle wissen, was für Schäden diese kleinen Tierchen anrichten können. Deshalb unternimmt man in der Regel sofort etwas, wenn man eine Ameisenstraße entdeckt, die ins eigene Haus führt.
Dabei sind die heimischen Ameisen gar nicht einmal die schlimmsten. Derzeit kämpft die Stadt Karlsruhe nämlich gegen die invasive Art Tapinoma magnum. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten musste sie zunächst auf ein Gerät verzichten, das heißes Wasser bis zu einem halben Meter tief in die Erde schießt und somit auch die tiefer gelegenen Populationen mitsamt der Larven und Eier wegspült. Dabei arbeite man sich in einem Gebiet von außen vor und setze die Maßnahme dann bis ins Innere fort. In weniger besiedelten Gebieten habe man schon Erfolge erzielen können, heißt es. Mit einer erfolgreichen Ausrottung sei jedoch erst in zwei bis drei Jahren zu rechnen, heißt es.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Stadt Karlsruhe)














