Belästigungen: S-Bahnfahrten in Karlsruhe werden immer gefährlicher

Mitten in der Nacht läuft eine Person die Treppen zu einem Bahnhof hinunter. Viele haben in dieser Situation Angst, denn sie befürchten, Opfer gefährlicher Übergriffe zu werden, wenn sie allein im Dunkeln unterwegs sind.
Symbolbild © imago/imagebroker

Für viele Bürger erscheint es als besonders riskant, sich nachts draußen aufzuhalten. Immer wieder müssen wir über Übergriffe, Attacken und Belästigungen berichten. Eine Fahrt mit der S-Bahn in Karlsruhe wird insbesondere für Frauen offenbar immer gefährlicher.

Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe und Attacken in Karlsruhe nimmt zu. Immer öfter muss die Polizei ausrücken und einschreiten. Auch die S-Bahnfahrten in Karlsruhe werden immer gefährlicher.

S-Bahnfahrten in Karlsruhe sind riskant – Übergriffe nehmen zu

Die Hemmschwelle, ein Messer zu ziehen, andere zu belästigen oder tätlich anzugreifen, scheint zu sinken – insbesondere unter Jugendlichen. Das Gewaltpotenzial wächst. Vor allem Frauen berichten immer wieder von Belästigungen und Übergriffen, auch während der S-Bahnfahrten in Karlsruhe und dem Umland.

Viele Fahrgäste nutzen öffentliche Verkehrsmittel nachts nur noch mit einem mulmigen Gefühl – ein Zustand, der auf Dauer nicht tragbar ist. Die Kriminalstatistik zeigt: Die Polizei warnt vor einem steigenden Gewaltpotenzial. Besonders alarmierend ist, dass das Alter der Tatverdächtigen immer weiter sinkt. Betroffen sind zunehmend auch junge Mädchen und Frauen, für die S-Bahnfahrten in Karlsruhe offenbar besonders riskant werden.

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Bürger wünschen sich mehr Kontrolle und Sicherheit in Karlsruhe

Viele Bürger wünschen sich hier mehr Sicherheit und ein Durchgreifen der Polizei in Karlsruhe und Umgebung. Erst dann steigt wieder jeder mit einem guten Gefühl in die S-Bahn und kommt wohlbehalten am Ziel an. Die Übergriffe und Attacken beziehen sich nicht nur auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch andere öffentliche Plätze, Parks und Haltestellen sind betroffen. In der Vergangenheit haben wir beispielsweise über den Werderplatz in der Südstadt berichtet, der dem Sicherheitspersonal und den Bürgern viele Probleme bereitet.

Hier sind es vielleicht in erster Linie keine gewalttätigen Attacken und Übergriffe, sondern Lärmbelästigungen, Vandalismus und Krach. Auch die Mitarbeiter des öffentlichen Personennahverkehrs berichten immer wieder von einer gesunkenen Hemmschwelle der Fahrgäste, die ihren Frust an ihnen auslassen. Da bleibt zu hoffen, dass die Zukunft wieder sicherer und freundlicher wird. Die Polizei rät Betroffenen, sich schnellstmöglich aus einer potentiell gefährlichen Situation zu entfernen und dann direkt den Notruf zu wählen.