Besucher sind verliebt: Seltenes Tier im Karlsruher Zoo geschlüpft

Der Eingang des Karlsruher Zoos bei strahlendem Sonnenschein. Dahinter liegen die Gehege des Karlsruher Zoos mit den verschiedenen Tieren, darunter Eisbären, Affen und Löwen.
Symbolbild © imago/agefotostock

Mit seinem flauschigen Fell, dem kleinen, dunklen, gebogenen Schnabel und den großen, runden Augen ist dieses in Karlsruhe geschlüpfte Tier einfach unwiderstehlich. Tatsächlich ist so etwas nicht alle Tage zu sehen.

Kurz vor Ostern gibt es eine Überraschung im Karlsruher Zoo: Es ist Nachwuchs geschlüpft. Jetzt möchte jeder Besucher einen Blick auf die süßen Tierbabys werfen – und ist sofort schockverliebt. Kein Wunder.

Besucher sind schockverliebt in das seltene kleine Tier im Karlsruher Zoo

Es gibt kaum etwas Niedlicheres als dieses Tier, das unlängst im Karlsruher Zoo geschlüpft ist. Zugegeben, seine kleinen Füße wirken noch recht unbeholfen, was aber vollkommen normal ist. Schließlich ist der kleine Kerl erst vor kurzem aus dem Ei geschlüpft. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich merklich von den Erwachsenen unterscheidet. Die Rede ist vom Zwergflamingo-Küken. Es ist nämlich noch grau und nicht rosa wie die Elterntiere. Diese Farbe nehmen die Tiere erst später an, nachdem sie ihr Babygefieder verloren haben.

Enormer Zuchterfolg im Karlsruher Zoo: endlich wieder Nachwuchs

Zwergflamingos können ein Alter von bis zu 50 Jahren erreichen. Sie legen ein Ei, das sie 28 Tage lang bebrüten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Blaualgen und Kieselalgen. Auch kleinere Krebse stehen auf ihrem Speiseplan. Ein markantes Merkmal ist ihr gebogener Schnabel, mit dem sie täglich viele Liter Wasser zu sich nehmen. Dabei pumpen sie das Wasser durch den Schnabel hindurch.

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Mutter und Vater kümmern sich voller Hingabe um den Nachwuchs, der sich hauptsächlich im Nest aufhält. Zwergflamingos können eine Größe von bis zu 90 cm erreichen. Sie versorgen die Jungtiere, die nach zehn Tagen selbst fressen können. Hauptbestandteil ihrer Nahrung ist die Kropfmilch der Elterntiere. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass sich das Gefieder später rot färbt. Dies ist auf die enthaltenen Blutzellen und Carotinoide zurückzuführen. Das macht sie zu einem besonders beliebten Publikumsmagneten. Zuchterfolge wie im Karlsruher Zoo sind selten. Umso glücklicher ist die gesamte Zooleitung über den Nachwuchs. Auch in der Vergangenheit konnte man dort regelmäßig kleine Zwergflamingo-Küken beobachten.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Zoo Karlsruhe)