
Bisher haben viele sich nichts weiter dabei gedacht, doch das kann teuer werden. Die Stadt greift nun mithilfe des Ordnungsamtes durch. Überall stehen Infotafeln. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Strafe von bis zu 5.000 Euro rechnen.
Die Stadt Karlsruhe geht verstärkt gegen illegales Füttern von Stadttauben vor. Um Bürgerinnen und Bürger deutlicher auf das bestehende Verbot aufmerksam zu machen, hat die Stadt mobile Informationstafeln im Stadtgebiet aufstellen lassen. Damit reagiert die Verwaltung auf wiederholte Verstöße und zunehmende Beschwerden über Verschmutzungen im öffentlichen Raum.
Strengstens verboten: Stadt will jetzt hart durchgreifen
Nach Angaben der Stadt ist das Füttern von Tauben in Karlsruhe bereits seit Längerem untersagt. Hintergrund sind hygienische Gründe sowie der Schutz von Gebäuden und öffentlichen Anlagen. Futterreste locken nicht nur Tauben, sondern auch Ratten und andere Tiere an. Zudem führt eine regelmäßige Fütterung dazu, dass sich die Population stärker vermehrt, was langfristig zu weiteren Problemen führt. Verschmutzte Plätze, beschädigte Fassaden und erhöhte Reinigungskosten sind laut Stadtverwaltung direkte Folgen.
Die nun aufgestellten mobilen Hinweistafeln sollen vor allem an bekannten Brennpunkten informieren. Dort war es in der Vergangenheit wiederholt zu Verstößen gekommen. Mit der sichtbaren Beschilderung will die Stadt sowohl aufklären als auch abschrecken. Wer trotz Verbots Tauben füttert, begeht eine Ordnungswidrigkeit. In schweren oder wiederholten Fällen kann ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro verhängt werden. Die konkrete Höhe richtet sich nach dem Einzelfall.
Öffentliche Kontrollen durch das Ordnungsamt: 5.000 Euro Strafe
Das Ordnungsamt kündigte an, die Kontrollen im öffentlichen Raum fortzuführen. Ziel sei es nicht in erster Linie, Strafen zu verhängen, sondern die Einhaltung der Regeln sicherzustellen und die Sauberkeit in der Stadt zu verbessern. Die Stadt betont außerdem, dass es alternative Maßnahmen zur Regulierung des Taubenbestands gibt, etwa betreute Taubenschläge und kontrollierte Fütterungskonzepte durch Fachstellen.
Mit den Informationstafeln setzt Karlsruhe auf eine Kombination aus Aufklärung und konsequenter Durchsetzung der bestehenden Vorschriften. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, das Verbot zu respektieren und damit einen Beitrag zu einem sauberen Stadtbild zu leisten.
(Quellen: Stadt Karlsruhe, Städtische Mitteilungen / Ordnungsamt Karlsruhe)














