
Viele Autofahrer merken es erst, wenn es zu spät ist. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein Blick zu wenig auf den Tacho – und plötzlich blitzt es. Genau dieses Risiko steigt jetzt wieder deutlich an.
Der Blitzermarathon im Rahmen der sogenannten „Speedweek“ startet am 13. April 2026 und läuft bis zum 19. April. In dieser Zeit kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeit im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus verstärkt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der 15. April, an dem besonders intensiv geblitzt wird.
Autofahrer aufgepasst: Blitzermarathon findet in Karlsruhe statt
Für Autofahrer bedeutet das eine deutliche Veränderung im Alltag. Die Kontrollen beschränken sich nicht auf bekannte Blitzerstellen. Die Polizei setzt bewusst auf wechselnde Standorte und mobile Geräte. Besonders häufig wird an Stellen gemessen, an denen es in der Vergangenheit zu Unfällen gekommen ist. Dazu zählen Hauptverkehrsstraßen, Einfallstraßen, Autobahnen wie die A5 sowie Bereiche rund um Schulen, Baustellen oder stark frequentierte Kreuzungen.
Gerade dieser Punkt sorgt jedes Jahr für viele Überraschungen. Viele verlassen sich auf bekannte Strecken und feste Blitzer. Doch genau das kann beim Blitzmarathon zum Problem werden. Mobile Kontrollen finden oft an Stellen statt, an denen man sie nicht erwartet. Wer nur „nach Blitzern sucht“, wird schneller erwischt als jemand, der konstant auf seine Geschwindigkeit achtet.
Hohe Bußgelder drohen für Autofahrer – überall versteckte Blitzer
Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der Lage. Bei früheren Aktionen wurden hunderttausende Fahrzeuge kontrolliert, Tausende Fahrer waren zu schnell unterwegs. In vielen Fällen blieb es nicht bei einem Verwarnungsgeld. Auch Punkte oder sogar Fahrverbote gehören zu den möglichen Folgen. Für Autofahrer gibt es deshalb klare Strategien, um entspannt durch die Woche zu kommen. Wer innerorts besonders aufmerksam fährt, Tempolimits ernst nimmt und vor allem in 30er-Zonen bewusst langsamer wird, reduziert sein Risiko deutlich.
Ein kurzer Blick auf den Tacho vor Kreuzungen oder Ortseinfahrten kann den entscheidenden Unterschied machen. Auch der Abstand zum Vordermann ist wichtig, denn die Polizei kontrolliert neben der Geschwindigkeit teilweise auch andere Verkehrsverstöße. Wichtig ist vor allem die richtige Einstellung. Wer nur während des Blitzmarathons vorsichtig fährt, verpasst den eigentlichen Sinn der Aktion. Die Kontrollen sollen langfristig für mehr Sicherheit sorgen. Gerade in Städten wie Karlsruhe, in denen sich viele Verkehrsteilnehmer den Raum teilen, kann schon eine kleine Geschwindigkeitsabweichung große Folgen haben.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Polizei Karlsruhe, ROADPOL)














