
Wer in diesen Tagen in Karlsruhe unterwegs ist, sollte den Tacho besonders im Blick behalten. In der gesamten Region startet eine neue Kontrollwoche – und dieses Mal nehmen die Behörden den Verkehr über mehrere Tage hinweg gezielt ins Visier.
Im Mittelpunkt steht der sogenannte Blitzmarathon, bei dem die Polizei verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Anders als bei einzelnen Aktionstagen laufen die Maßnahmen dieses Mal über eine ganze Woche. Beamte kontrollieren an bekannten Gefahrenstellen, auf viel befahrenen Straßen und besonders dort, wo es in der Vergangenheit häufiger zu Unfällen gekommen ist.
Blitzmarathon in Karlsruhe – die Kontrollen nehmen zu
Die Strategie ist klar: Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle. Genau hier setzen die Kontrollen an. Die Polizei will Fahrer sensibilisieren und gleichzeitig Verstöße konsequent ahnden. Wer zu schnell unterwegs ist, muss mit Bußgeldern, Punkten oder Fahrverboten rechnen.
Für Autofahrer bedeutet das eine spürbar erhöhte Kontrolldichte. Mobile Blitzer, stationäre Anlagen und gezielte Schwerpunktaktionen sorgen dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, deutlich steigt. Die Kontrollen finden nicht nur tagsüber statt, sondern auch in den Abendstunden und am Wochenende. Vielerorts finden verstärkte Kontrollen zu den Spitzenzeiten statt. Die Plätze dafür bleiben geheim.
Landesweite Aktion: Hohe Bußgelder in Karlsruhe
Erhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für schwere Unfälle im Straßenverkehr. Deshalb finden verstärkte Kontrollen statt. Der Marathon in Karlsruhe und Umgebung setzt ein Zeichen für mehr Kontrolle und langsameres Fahren. Die aktuell hohen Spritpreise motivieren zudem viele Autofahrer, kontrolliert und langsamer zu fahren. Das ist schließlich immer noch das beste Mittel, um Sprit zu sparen.
Die Aktion ist Teil einer landesweiten Maßnahme in Baden-Württemberg. Ziel ist es, das Bewusstsein für Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu schärfen und die Zahl schwerer Unfälle langfristig zu senken. Besonders im Fokus stehen dabei Strecken, auf denen häufig zu schnell gefahren wird oder die als Unfallschwerpunkte gelten.
(Quellen: eigene Recherche der Redaktion, Polizeipräsidium Karlsruhe, ROADPOL)













