Bombenfund bei Karlsruhe: Fast 30.000 Menschen evakuiert

Ein Stadtgebiet ist mit einem Flatterband der Feuerwehr abgesperrt und zur Sperrzone erklärt, weil man hier eine Bombe entschärft, weshalb es zu unsicher für die Bürger ist. Einige hat man sogar evakuiert, sodass sie ihre Wohnung verlassen.
Symbolbild © imago/Gottfried Czepluch

Für die betroffenen Bürger ist es eine Horrorvorstellung, aus ihrer Wohnung vertrieben zu werden. Doch das geschieht nur zu ihrer eigenen Sicherheit. So auch in Karlsruhe, wo ein Bombenfund dafür sorgt, dass fast 30.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.

Die bei Bauarbeiten entdeckte Weltkriegsbombe wiegt mehrere Tonnen. Der Bombenfund sorgt in Karlsruhe für einen Rekord an Verdächtigen und erfordert die Evakuierung der Anwohner. All dies geschieht zum Zwecke der Sicherheit.

Tonnenschwere Bombe bei Karlsruhe aufgetaucht: Bürger evakuiert

Immer wieder sorgen alte Weltkriegsbomben für Schlagzeilen. In diesem Fall ist es ein tonnenschweres Geschoss, das zufällig aufgetaucht ist. Bislang hat diese Bombe jedoch keinen größeren Schaden angerichtet. Das soll auch so bleiben. Sicherheitshalber müssen 26.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, damit die Bombe entschärft werden kann. Alles andere wäre viel zu gefährlich. Der Bombenfund erfolgte in Pforzheim. Eine Evakuierung ist unvermeidlich, doch niemand wird im Regen stehen gelassen. Die Stadt möchte auch denjenigen helfen, die keine andere Unterkunft haben, und wird Notunterkünfte bereitstellen – dazu gibt es Anlaufpunkte in der Stadt.

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Polizeipräsidium informiert die Bürger: Entschärfung der Bombe notwendig

Der Fund wurde mitten in der Woche bestätigt. Sie wurde im Oststadtpark von Pforzheim entdeckt. Dazu gibt es auch eine offizielle Pressemitteilung des zuständigen Polizeipräsidiums. Die Entschärfung ist für kommenden Sonntag geplant. Die Bombe ist gewaltig, denn sie soll über eine Tonne wiegen. Die Stadtverwaltung kann die Bürger jedoch beruhigen, da zum jetzigen Zeitpunkt wohl keinerlei Gefahr besteht. Zuständig dafür ist deutschlandweit der Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Seine Experten kennen sich bestens mit der Entschärfung vor Ort aus. Aus diesem Grund müssen 27.000 Bürger evakuiert werden. Betroffen sind alle Wohnungen in einem Radius von acht Kilometern rund um die Bombe. Wenn alles glattgeht, müssen die Bürger nur für wenige Stunden am Morgen ihre Wohnung verlassen. Die Bevölkerung hat außerdem ab sofort die Möglichkeit, alle offenen Fragen beim Bürgertelefon zu klären.

(Quellen: Polizei Karlsruhe und Pforzheim, dpa)