Burger-Boom in Karlsruhe – jetzt kommt der nächste neue Laden

Ein junges Mädchen sitzt an einem Tisch und hält in ihren Händen einen Burger mit Fleisch, Käse und Gemüse. Sie ist gerade dabei, in den Burger hineinzubeißen.
Symbolbild © istockphoto/puhimec

Ein neuer Burgerladen sorgt derzeit in Karlsruhe für Aufsehen. Drei junge Gründer haben mit ihrem ungewöhnlichen Konzept offenbar genau den Geschmack der Kunden getroffen. Der Andrang ist inzwischen so groß, dass das Team seine ursprünglichen Pläne nun erweitert.

Drei Schulfreunde, ein kleiner Laden und plötzlich deutlich mehr Bestellungen als geplant: Bopp’s Burger bringt US-Streetfood in die Karlsruher Oststadt. Der Burger-Boom in Karlsruhe läuft weiter und hat einen neuen Laden.

Neuer Burgerladen in Karlsruhe: Bopp’s Burger in der Oststadt

Seit dem 4. Juli bereichert ein neues Gastro-Konzept die Karlsruher Oststadt. Bopp’s Burger stammt von den drei Pforzheimer Freunden Joshua Dittmer, Erik Bopp und Urs Gerundt. Alle drei sind Anfang 20 und starten ohne klassischen Gastronomieabschluss in die Selbstständigkeit. Ihre Idee verbindet amerikanische Burger mit mexikanisch geprägtem Streetfood. Auf der Karte stehen Smash-Burger und Birria-Tacos. Die Inspiration kommt unter anderem aus Dittmers Zeit in Chicago und seinen familiären Wurzeln in Guatemala.

Bis zur Eröffnung investieren die Gründer viel Eigenarbeit. Rund zweieinhalb Wochen renovieren sie die Räume während einer Hitzewelle. Auch der Name besitzt eine persönliche Note: Bopp’s Burger spielt auf die Animationsserie Bob’s Burgers an und greift zugleich den Familiennamen von Erik Bopp auf. Für Gäste dürfte dabei nicht nur die Auswahl interessant sein. Bei Allergien müssen auch Restaurants und Imbisse über die 14 wichtigsten kennzeichnungspflichtigen Allergene informieren. Die Angaben können unter bestimmten Voraussetzungen auch mündlich erfolgen.

Lesen Sie auch
Millionen-Technik kommt nach Karlsruhe – Hochschule rüstet auf

Burger: Hier läuft alles anders als geplant

Die drei Betreiber kalkulieren anfangs mit etwa 30 Bestellungen pro Tag. Tatsächlich kommen laut ihren Angaben inzwischen rund 150 täglich zusammen. Die vorhandene Küchentechnik ist auf diesen Ansturm offenbar nicht ausgelegt und sorgt für zusätzliche Belastungen im laufenden Betrieb. Deshalb soll die Küche zunächst leistungsfähiger werden. Neue Ausstattung soll Abläufe beschleunigen. Gleichzeitig suchen die Gründer weitere Mitarbeiter, um die Arbeit besser zu verteilen.

Für Kunden bedeutet die hohe Nachfrage derzeit Geduld. Abholbestellungen können Wartezeiten von bis zu 40 Minuten verursachen. Lieferungen über die App pausieren deshalb vorerst, damit das Team die vorhandenen Bestellungen bewältigen kann. Wer Fleischgerichte mit nach Hause nimmt, sollte außerdem auf einen möglichst kurzen Transport und eine ausreichende Kühlung achten. Das Bundeszentrum für Ernährung weist darauf hin, dass besonders empfindliche Lebensmittel nicht unnötig lange warm gehalten werden sollten.

(Quellen: Bopp’s Burger)