
Karlsruhe trägt den Ruf, die Baustellenhauptstadt Deutschlands zu sein. Nun kommen rund um die Stadt neue Großbaustellen hinzu. Für viele Autofahrer und Verkehrsteilnehmer bedeutet dies das nächste Chaos.
Karlsruhe verändert sich seit Langem in einem Prozess des Wandels. Dazu gehören auch die neuen Großbaustellen, die inzwischen rund um die Stadt angekündigt wurden. Das Regierungspräsidium hat eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben.
Neue Großbaustellen rund um Karlsruhe kommen hinzu: mehrere Vollsperrungen
Eine der Großbaustellen betrifft die Elbbrücke der B 10, deren Überbau erneuert werden muss. Zunächst müssen die alten Überbauten schrittweise abgerissen und anschließend neu gebaut werden. Diese Arbeiten gehen mit zahlreichen Sperrungen einher. Derzeit wird für die Bauarbeiten eine Woche kalkuliert. In diesem Zeitraum fließt der Autoverkehr nur noch auf einem Fahrstreifen. Die Arbeiten haben gestern begonnen. Genau genommen können sich die Bürger darauf einstellen, dass im Verlauf des Jahres noch weitere Baustellen hinzukommen werden. Andere Bauprojekte wiederum werden unter Umständen mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
Eine weitere Großbaustelle ist die Erweiterung der A8 bei Pforzheim. Sie wird noch bis zum nächsten Jahr andauern. Die Arbeiten sind mittlerweile aber in einer neuen Phase angekommen, auf der Strecke gibt es besonders häufige Staus. Ebenso erfolgt ein viergleisiger Ausbau der Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Basel. Auch dieses Projekt wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
Hochwasserschutz und neue Bushaltestellen führen zu Großbaustellen rund um Karlsruhe
In Rastatt folgt eine Sperrung der Murgdammwege. Dies ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes. Die Baustelle hat ebenfalls gestern begonnen und dauert noch bis morgen an. In diesem Kontext ist der Murgdammweg vollständig gesperrt. Zudem entsteht eine Reisebushaltestelle in Baden-Baden. Sie befindet sich im Bereich der Zähringer Straße. Im Vergleich zu den beiden vorherigen Großbaustellen dauern diese Bauarbeiten mehrere Wochen. Derzeit sind 15 Wochen angesetzt. In dem Zusammenhang müssen sich die Autofahrer und Verkehrsteilnehmer auf Umleitungen und Sperrungen einstellen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














