
Zwei Tage vor dem Spiel kam die Hiobsbotschaft: Beim Karlsruher SC fällt der nächste Spieler aus. Für Trainer Eichner wird die zurzeit Lage immer verzweifelter.
Die Krise verschärft sich! Der Karlsruher SC muss auf einen nächsten Spieler verzichten. Selten war die Lage so ernst.
Abwehr in der Krise: Notlösungen und unerfahrene Youngsters müssen ran
Kurz vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim VfL Bochum (Heute, 13 Uhr) traf die abstiegsbedrohten Karlsruher der nächste heftige Dämpfer. Neben mehreren gesperrten und verletzten Leistungsträgern fällt nun auch Innenverteidiger Christoph Kobald wegen einer akuten Wadenzerrung aus. Damit ist der nächste Spieler beim Karlsruher SC ausgefallen. Und für Trainer Christian Eichner, der selbst um seinen Job zittern muss, spitzt sich die Personalkrise dramatisch zu. Somit muss der Verein heute ohne seinen Top-Torjäger Fabian Schleusener und Stammverteidiger Marcel Franke antreten, die beide gesperrt sind. Dazu kommen die verletzten Lilian Egloff und Louey Ben Farhat.
Doch die Nachricht von Kobalds Ausfall macht die Abwehrzentrale zum größten Nadelöhr. Eichner bleibt nur noch die Notlösung mit der unerprobten Kombination aus Marcel Beifus und dem Youngster Paul Scholl oder Nicolai Rapp. Die Personaldecke des Vereins ist damit so dünn wie seit langem nicht mehr. Dieser neue Rückschlag könnte die Stimmung vor dem Spiel weiter verdüstern. Das Spiel heute im Ruhrstadion wird zum alles entscheidenden Stimmungstest für die gesamte Klubführung. Sollte die Serie von fünf Niederlagen in Folge auf sechs Partien anwachsen, dürfte die Diskussion um eine sofortige Entlassung des Trainers unausweichlich werden.
Mehr als nur ein Spiel: Bochum wird über die Zukunft des Trainers entscheiden
Nach der Partie geht es für den KSC dann aber erst einmal in die Weihnachtspause. Der geplante Trainingsauftakt am 3. Januar und ein Trainingslager in Spanien sollen dann die Wende einläuten. Zuvor muss in Bochum jedoch dringend ein Zeichen gesetzt werden, um den drohenden Absturz in die Tabellentiefe zu stoppen.
(Quellen: Karlsruher SC, KSC, Bundesliga)














