
Pendler und Fahrgäste in Karlsruhe müssen sich auf Einschränkungen einstellen, wenn man nun die folgende S-Bahnstrecke mitten in der Stadt sperren wird. Schienenersatzverkehr gibt es nicht.
Diese Gleisbauarbeiten werden für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen. Somit sperren die Karlsruher Verkehrsbetriebe eine wichtige S-Bahnlinie für mehrere Tage komplett.
Bauarbeiten sorgen für Vollsperrung: Drei Tramlinien betroffen
Von Montag, 16. Februar, bis Freitag, 20. Februar 2026, führen die Verkehrsbetriebe Karlsruhe Gleisbauarbeiten in der Haid-und-Neu-Straße durch. Die Arbeiten machen eine vollständige Sperrung erforderlich: Betroffen ist die zentrale Strecke vom Hauptfriedhof über den Karl-Wilhelm-Platz bis zum Durlacher Tor – und zwar in beide Richtungen. Los geht es am Montagmorgen um 3:30 Uhr, das Ende ist für Freitag, 20 Uhr, vorgesehen. Für Pendler und regelmäßige Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs bedeutet das erhebliche Einschränkungen. Die Tramlinien 3, 4 und 5 fahren während der gesamten Bauphase auf geänderten Routen. Auch die Buslinie 125X, die normalerweise von Kirrlach nach Karlsruhe verkehrt, nimmt einen anderen Weg. Wer beruflich auf diese Verbindungen angewiesen ist, sollte bereits am Wochenende die Umleitungsstrecken prüfen.
Besonders ärgerlich für Fahrgäste: Die Haltestelle Karl-Wilhelm-Platz wird komplett aufgehoben – ersatzlos. Wer dort normalerweise ein- oder aussteigt, muss auf andere Haltestellen ausweichen. Am Hauptfriedhof können Fahrgäste nur noch die Bahnsteige in der Tullastraße nutzen, am Durlacher Tor ausschließlich die oberirdischen Bahnsteige in der Durlacher Allee. Die Buslinie 125X wird ab der Haltestelle Fächerbad zur Tullastraße umgeleitet. Die regulären Stopps am Hauptfriedhof und am Durlacher Tor entfallen. Stattdessen hält der Bus an einer provisorischen Haltestelle in der Durlacher Allee, ungefähr auf Höhe der Station Tullastraße/Alter Schlachthof.
Umleitungen ohne Ersatzverkehr: Was Fahrgäste jetzt wissen müssen
Einen Schienenersatzverkehr werden die Verkehrsbetriebe nicht einrichten. Fahrgäste müssen sich also auf die Umleitungen einstellen oder alternative Routen planen. Wer auf die betroffenen Linien angewiesen ist, sollte deutlich mehr Zeit einplanen und sich vorab über die geänderten Fahrpläne informieren. Die Verkehrsbetriebe empfehlen, die aktuellen Informationen auf ihrer Website oder in der KVV-App abzurufen.
(Quellen: VBK, KVV, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














