
Karlsruhe kennen viele als Stadt voller Baustellen – tausende laufende Projekte stellen die Nerven der Bürger immer wieder auf eine ganz besondere Probe. Nun droht wieder das Chaos auf vielen Straßen, denn ein wichtiger Karlsruher Autotunnel wird noch bis Ende des Jahres saniert.
Derzeit laufen die Vorbereitungen auf die nächste Bauphase der Sanierung, die dann am 30. Januar starten kann. Insgesamt wird die Sanierung des Karlsruher Autotunnels wohl noch bis Ende 2026 in mehreren Phasen andauern. So müssen sich auch die Autofahrer weiterhin mit den Umleitungen abfinden.
Wichtiger Karlsruher Tunnel geht in die nächste Bauphase
Zunächst einmal gibt es etwas Positives zu berichten: Ab dem nächsten Freitag, dem 30. Januar, können Fahrzeuge endlich wieder ohne Höhenbegrenzung den Tunnel passieren. Bislang gab es eine Limitierung der Durchfahrtshöhe, die gut sichtbar an der Tunneleinfahrt angebracht war. Der Verkehr läuft durch diesen wichtigen Tunnel, eine Vollsperrung gibt es nicht. Dennoch müssen die Fahrzeuge einspurig fahren.
Gerade zu den geschäftigen Zeiten in Karlsruhe kann es dadurch immer wieder zu Verzögerungen und langen Wartezeiten kommen. Viele können sich jetzt schon denken, um welchen Tunnel es sich handelt: Es ist der Schlossplatz-Tunnel, einer der wichtigen Knotenpunkte der Stadt, der noch bis Ende 2026 saniert wird. Die Gesamtkosten für die Großbaustelle summieren sich über die Jahre auf mehr als 30 Millionen Euro.
Baustelle noch bis Ende 2026 – Karlsruher Tunnel wird komplett saniert
Die neue Bauphase ist bis Juni angesetzt, also für circa fünf Monate. Neben der Sanierung der Schadstellen im Beton umfasst sie die Erneuerung des Asphaltbelags und der Notwege. Darüber hinaus werden die Betonstützen im Galeriebereich saniert. Bis alles fertig ist, müssen sich die Autofahrer noch gedulden.
Die Baustelle dauert nämlich noch bis Ende des Jahres und nimmt damit einen längeren Zeitraum in Anspruch als bisher gedacht. Es bleibt jedoch wie gehabt: Die Tiefgarage am Schlossplatz ist uneingeschränkt nutzbar und von den Bauarbeiten nicht betroffen.
(Quellen: eigene Recherche der Ka-Insider-Redakteure, Stadt Karlsruhe)














