Das Rathaus in Karlsruhe bleibt zu – Stadt will Energie sparen

Das Rathaus in Karlsruhe
Symbolbild Foto: TMC-Fotografie

Die Kommunen müssen und wollen Energie sparen. Die Stadt Karlsruhe schließt dafür das Rathaus. Ein Gang dorthin ist nicht möglich.

Die meisten städtischen Einrichtungen schließen zwischen Weihnachten und Neujahr. So auch das Rathaus in Karlsruhe. Zudem plant die Stadt weitere besondere Maßnahmen. Die Bürger werden auch zu Beginn des Jahres 2023 vor geschlossenen Türen stehen. Denn die Kommune muss Energie sparen.

Rathaus bleibt auch zu Jahresbeginn geschlossen

Die Verwaltung in Karlsruhe schließt auch vom 2. bis zum 5. Januar. Die Stadt möchte dadurch weniger heizen und somit Energie sparen. Diese Maßnahme verspricht eine enorme Einsparung. „Durch die Absenkung der Heizung an einem Schließtag werden etwa 18 Prozent des an einem solchen Tag sonst üblichen Wärmeverbrauchs eingespart.“ So lautet die Erklärung der Stadt Karlsruhe. Ausnahmen für die Schließung gibt es nur in begründeten Fällen, heißt es aus dem Rathaus. Dies bedeutet, dass die Verwaltung für dringende Fälle per Telefon oder Mail erreichbar ist.

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In manchen Städten ist jedoch eine Schließung in vielen Bereichen nicht möglich. So etwa in Freiburg, denn dort müssen auch zwischen Weihnachten und Neujahr Notdienste gewährleistet werden. Die Stadtbibliotheken bleiben jedoch vom 24. Dezember bis zum 8. Januar zu. Dies teilte ein Sprecher der Stadt mit. Und auch andere eingeleitete Maßnahmen werden fortgeführt. So regelt man unter anderem die Temperaturen herunter. Die Stadt Freiburg strebt nach eigenen Angaben eine Energieersparnis von 20 Prozent im Winter an.

Notdienst in Heidelberg

Die Stadt Heidelberg will die städtischen Verwaltungsgebäude vom 24. Dezember bis 8. Januar „weitgehend“ schließen. Dadurch will die Stadt nach eigenen Angaben einen wesentlichen Beitrag zum Energiesparen leisten. „Ein Großteil der Mitarbeitenden wird mobil arbeiten, die Präsenz der Mitarbeitenden vor Ort wird auf das notwendigste Maß heruntergefahren, um in einzelnen Gebäuden oder Teilbereichen von Gebäuden die Raumtemperatur auf ein Mindestmaß reduzieren und damit zusätzliche Heizenergie einsparen zu können.“ Alle Serviceleistungen für die Bürger wolle die Stadt aber weiter anbieten. So seien die Ämter und Dienststellen telefonisch und per E-Mail erreichbar.