Drama bei Karlsruhe: Auto stürzt in den Rhein – „Suche beendet“

Mehrere Rettungskräfte sind bei einem Großeinsatz - Helfer, Doktoren und Einsatzkräfte der Polizei üben dafür einen Großeinsatz aus. Es geht um Leben und Tod am Wasser – ein Unglück ist passiert.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Bei Karlsruhe hat sich ein Drama abgespielt, als ein Mann mit seinem Auto in den Rhein gestürzt ist. Zeugen hatten den Notruf gewählt, nachdem sie den Absturz beobachten mussten. Wenig später begann die Suchaktion.

Leider war es den Einsatzkräften erst am nächsten Tag gelungen, das Auto aus dem Rhein zu bergen. Am Nachmittag spürten sie das Fahrzeug im Rhein auf und zogen es aus dem Wasser.

Drama bei Karlsruhe: Auto stürzt in den Rhein und verschwindet

Es sollte einen Tag dauern, bis traurige Gewissheit herrschte: Der Mann starb in seinem Auto und saß sogar noch hinter dem Steuer. Das geht aus dem aktuellen Polizeibericht hervor.

Das Auto soll laut Zeugenaussage einen Tag zuvor in Rheinstetten über einen Fähranleger in Neuburgweier in den Fluss gestürzt sein. Bei Eintreten der Dunkelheit mussten die Rettungskräfte die Suchaktion abbrechen und konnten erst am nächsten Tag weitermachen. Im Einsatz war auch ein spezielles Sonarboot. Den genauen Fundort kann man derzeit nicht bestimmen – vermutlich wurde das Auto von der Strömung noch einige Meter mitgetrieben.

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Großeinsatz der Rettungskräfte am Rhein – traurige Gewissheit

In der Nähe der Fähre fand am Sonnabend eine Nikolausfeier statt – die Gäste hatten rein zufällig beobachtet, wie das Auto ins Wasser rollte. Sie ließen keinen Augenblick vergehen und setzten sofort den Notruf ab. Die Strömung des Rheins war jedoch so stark, dass die über 100 Einsatzkräfte das Auto nicht finden konnten. Die Helfer gaben ihr Bestes und waren bis spät in die Nacht aktiv. Außerdem kam neueste Technik zum Einsatz. Am Nachmittag des nächsten Tages konnte das Sonarboot dann den genauen Ort bestimmen.

Sonarboote verfügen über eine spezielle Technologie, um Objekte auch unter Wasser aufzuspüren. Deshalb sind Rettungskräfte bei Unglücken auf oder unter dem Wasser auf diese spezielle Technologie angewiesen. In dem Auto soll allem Anschein nach nur das Opfer gesessen haben – das Auto soll wohl schon vor dem Unglück durch auffälliges Fahren aufgefallen sein.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)