Drama in Karlsruhe: Mann gerät zwischen Straßenbahn und Gleis

Ein Unfall ereignet sich direkt neben einer S-Bahn, die Rettungskräfte sind bereits vor Ort. Zudem wurden die Straßen gesperrt. Der Blick fällt auf die Kreuzung.
Symbolbild © imago/Einsatz-Report24

Ein schwerer Unfall hat in Karlsruhe für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Ein 52-jähriger Mann geriet an einer Straßenbahnhaltestelle zwischen eine Bahn und das Gleisbett.

Ein Mann geriet in Karlsruhe zwischen Straßenbahn und Gleis. Die Einsatzkräfte kämpften anschließend um jede Minute. Der Fußgänger erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Dramatische Rettung: Mann gerät zwischen Straßenbahn und Gleis

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall in der Nacht an der Haltestelle Augartenstraße. Der 52-Jährige wollte nach bisherigen Erkenntnissen offenbar noch eine einfahrende oder abfahrende Straßenbahn erreichen. Dabei kam es zu dem folgenschweren Unfall. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann in den Bereich zwischen Fahrzeug und Gleisanlage. Die Situation entwickelte sich innerhalb weniger Augenblicke zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Der Mann wurde eingeklemmt und konnte sich nicht selbst befreien. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten zur Unfallstelle aus.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sperrten den Bereich anschließend weiträumig ab. Besonders anspruchsvoll gestaltete sich die Rettung des Verletzten. Die Feuerwehr musste technische Spezialausrüstung einsetzen und die Straßenbahn anheben, um Zugang zu dem Mann zu erhalten. Erst danach konnten die Rettungskräfte den 52-Jährigen aus seiner lebensgefährlichen Lage befreien. Anschließend versorgten Notarzt und Rettungsdienst den Verletzten direkt vor Ort, bevor ein Rettungswagen ihn unter Notfallbedingungen in ein Krankenhaus transportierte. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. Nach bisherigen Informationen erlitt der Mann jedoch lebensgefährliche Verletzungen.

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Einschränkungen im ÖPNV in Karlsruhe: Unfallstelle komplett gesperrt

Während des Einsatzes kam es im betroffenen Bereich zu erheblichen Einschränkungen im Straßenbahnverkehr. Fahrgäste mussten demnach zeitweise auf Ersatzverbindungen ausweichen. Erst nach Abschluss der Rettungsarbeiten und der polizeilichen Spurensicherung konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten prüfen nun, wie es zu dem Vorfall kommen konnte.

Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf eine technische Ursache. Vielmehr konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Abläufe unmittelbar vor dem Unfall. Der Fall zeigt erneut, wie gefährlich Situationen im Bereich von Gleisanlagen werden können. Bereits kleine Fehltritte oder unüberlegte Bewegungen können schwerwiegende Folgen haben. Experten weisen regelmäßig darauf hin, ausreichend Abstand zu einfahrenden Bahnen zu halten und nicht zu versuchen, eine Bahn in letzter Sekunde noch zu erreichen.

(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe, Feuerwehr Karlsruhe, Integrierte Leitstelle Karlsruhe)