
Auf eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Karlsruhe kommt eine monatelange Großbaustelle zu. Ab dem 30. Juli beginnt die Stadt mit umfangreichen Arbeiten rund um die Reinhold-Frank-Straße. In Fahrtrichtung Süden bleibt die Straße voraussichtlich rund ein Jahr lang gesperrt.
Betroffen ist die Reinhold-Frank-Straße in mehreren Abschnitten zwischen der Kaiserallee und der Belfortstraße sowie zwischen der Viktoriastraße und der Kriegsstraße. Der Verkehr kann dort nicht wie gewohnt fließen und wird über ausgeschilderte Umleitungen geführt. Die Stadt empfiehlt Autofahrern, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren und mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen.
Massives Bauprojekt: Karlsruhe sperrt wichtige Verkehrsachse für ein Jahr
Hinter der langen Bauzeit steckt ein umfangreiches Infrastrukturprojekt. Statt die Straße in den kommenden Jahren immer wieder aufzureißen, bündeln die Stadt Karlsruhe, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe und die Stadtwerke zahlreiche Maßnahmen in einem gemeinsamen Bauvorhaben. Dadurch sollen die Einschränkungen zwar länger andauern, langfristig aber weitere Baustellen vermieden werden.
Auf dem Programm stehen unter anderem die Erneuerung der Fahrbahn, der Umbau von Gleisanlagen und Weichen, neue Oberleitungen für die Straßenbahn sowie die Modernisierung von Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Stromleitungen. Außerdem sanieren die Verantwortlichen die Kanalisation, erneuern Ampelanlagen und schaffen bessere Bedingungen für den Radverkehr. Auch zusätzliche Baumpflanzungen gehören zu dem Gesamtprojekt.
Lange Umwege und Wartezeiten: Autofahrer müssen sich darauf einstellen
Nicht nur Autofahrer müssen sich auf Veränderungen einstellen. Während einzelner Bauphasen kommt es auch im öffentlichen Nahverkehr zu Einschränkungen. Die Verkehrsbetriebe passen das Angebot an und richten Ersatzverbindungen ein. Radfahrer und Fußgänger werden ebenfalls über geänderte Wegeführungen und Umleitungen geleitet.
Die Stadt nutzt bewusst die Sommerferien als Starttermin, weil in dieser Zeit weniger Berufsverkehr unterwegs ist. Dennoch rechnen die Verantwortlichen vor allem rund um die Kriegsstraße und die Reinhold-Frank-Straße mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Ausweichstrecken. Nun bleibt uns nichts weiter übrig, als den Autofahrern gute Nerven und Geduld zu wünschen.
(Quellen: Stadt Karlsruhe, Städtebauamt, Verkehrsticker, dpa)














