Einschränkung: Karlsruher Rheinbrücke wird im November gesperrt

Ein Blick vom Ufer auf die Rheinbrücke Maxau, die das Baden-Württembergische Karlsruhe mit dem rheinland-pfälzischen Wörth verbindet. Sie überquert den Rhein. Hier kommen Züge, Autos und Fahrradfahrer rüber. Im November ist die Brücke zum Teil gesperrt.
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Die Karlsruher Rheinbrücke steht im November vor massiven Einschränkungen. Grund sind Arbeiten, die nicht mehr verschoben werden können. Was Autofahrer jetzt auf jeden Fall wissen müssen.

Im November rollt der Verkehr nur noch im Schritttempo: Die Karlsruher Rheinbrücke ist jetzt für wichtige Arbeiten teilgesperrt.

Volle Konzentration in schwindelerregender Höhe: Die Tragseilprüfung im Detail

Es ist eine Nachricht, die Pendler und Autofahrer in der Region schmerzlich treffen wird: Die Rheinbrücke Maxau, eine der wichtigsten Verkehrsadern zwischen Karlsruhe und Rheinland-Pfalz, wird in der kommenden Woche teilgesperrt. Seit gestern, dem 10. November, müssen sich alle, die die Brücke in Richtung Pfalz nutzen, auf erhebliche Verzögerungen und Staus einstellen. Zwar finden die Arbeiten täglich nur zwischen 9 und 15 Uhr statt – eine Zeit, die als „verkehrsarm“ gilt. Doch wer die aktuelle Lage auf der B10 kennt, ahnt: Auch in diesen Stunden wird es eng. Zwei Fahrstreifen in Richtung Rheinland-Pfalz werden voll gesperrt, der Verkehr wird einspurig weitergeführt. Für viele Berufspendler und Lieferanten bedeutet das: unplanmäßige Wartezeiten, längere Fahrten und der Griff zur Geduldskarte.

Hinter den Sperrungen steckt eine Routinetragseilprüfung, die eigentlich schon im September hätte stattfinden sollen. Damals machte das Wetter den Ingenieuren einen Strich durch die Rechnung. Jetzt klettern die Fachleute in schwindelerregenden 40 Metern Höhe, um die Tragseile der Brücke millimetergenau zu überprüfen. Eine notwendige Aktion für die Sicherheit, aber eben auch eine, die den Verkehr ausbremst. Besonders pikant: Die Rheinbrücken-Sperrung diesen November kommt obendrauf – auf die ohnehin schon angespannte Lage durch die Baustelle an der Albbrücke auf Karlsruher Seite. Wer jetzt von Karlsruhe in Richtung Wörth oder ins pfälzische Umland will, braucht starke Nerven. Alternativrouten werden sich in diesen Tagen wohl noch mehr füllen als sonst.

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Von der Baustelle direkt ins Stauende: Die aktuelle Verkehrslage verschärft sich

Immerhin: Der Radverkehr rollt ungehindert weiter. Während Autos im Schritttempo über die Brücke kriechen, können Radfahrer die Aussicht auf den Rhein ungestört genießen.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet um Verständnis – und empfiehlt: Mehr Zeit einplanen, Routen anpassen oder wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Noch bis Donnerstag, 13. November, 15 Uhr wird sich der Verkehr über die Rheinbrücke quälen. Doch die Prüfung ist unvermeidbar: Sie sorgt dafür, dass die in die Jahre gekommene Brücke, die täglich von rund 80.000 Fahrzeugen genutzt wird, auch in Zukunft sicher bleibt.

(Quellen: Regierungspräsidium Karlsruhe, dpa)