Einsparungen: Kürzungen im Karlsruher Nahverkehr möglich

Vor dem Hauptbahnhof Karlsruhe. Vor dem Eingang zum Bahnhof fährt eine S-Bahn. Auf dem Platz vorm Gebäude laufen Passanten und mögliche Fahrgäste auf dem Weg zu den Gleisen. Hier beginnt der Bau von einem Mega-Projekt, obwohl die Stadt Karlsruhe sparen muss.
Symbolbild Foto: Thomas Riedel

In den nächsten zwei Jahren muss die Stadt Karlsruhe Millionen einsparen. Nun drohen Kürzungen im Karlsruher Nahverkehr, von denen jeder Bürger direkt betroffen sein kann. Vor allem Pendler sollten aufmerksam sein.

Die Sparliste ist in aller Munde in Karlsruhe und Umgebung. Die Stadträte entscheiden nun darüber, was wegfällt und gestrichen wird. Weitere Kürzungen drohen im Karlsruher Nahverkehr.

Den Bürgern drohen Kürzungen im Karlsruher Nahverkehr

Wer in Karlsruhe unterwegs ist, ist gut beraten, das Auto stehen zu lassen. So wird die Stadt grüner und nachhaltiger. Im Gegenzug sollten die Bürger zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren oder den ÖPNV nutzen. Gerade jetzt drohen Kürzungen im Karlsruher Nahverkehr. Dabei sollte dieser doch einen sicheren und vor allem aktiven Weg in die Zukunft gehen. Das scheint jedoch nicht zu den aktuellen Sparplänen zu passen. Nun fragen sich viele, wie die Stadt im Nahverkehr noch sparen möchte.

Millionen sparen: Karlsruher Nahverkehr muss Verbindungen streichen

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Auch im Karlsruher Nahverkehr soll die Stadt nun sparen. Leider werden dadurch diverse Verbindungen wegfallen, zum Beispiel nach Hagsfeld, Knielingen, Grötzingen und Neureut. Der Sommerfahrplan sieht außerdem eine Ausdünnung der Taktungen vor, also der Häufigkeit, mit der die Bahnen fahren. Die Entscheidung ist im Dezember gefallen. Der Gemeinderat hat getagt und beschlossen, dass auch der Karlsruher Nahverkehr Einsparungen vornehmen muss.

Andernfalls wird es der Stadt nicht gelingen, die vielen Millionen wirklich einzusparen. Für die Verkehrsbetriebe sind im Haushalt Einsparungen von 20 Millionen Euro vorgesehen. In diesem Zusammenhang macht sich in der Belegschaft die Angst breit, dass die Verkehrsbetriebe Stellen abbauen werden. Doch soweit soll es nicht kommen, wie aus den aktuellen Informationen hervorgeht. Aber die vielen Pendler und Fahrgäste müssen erst einmal alle einen Blick auf den neuen Fahrplan werfen. Viele müssen sich umstellen und umplanen, wenn verschiedene Verbindungen wegfallen oder gekürzt werden.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Stadt Karlsruhe)