Einzigartig: Oktopus-Döner wird zum neuen Renner in Karlsruhe

Menschenschlange vor einem türkischen Imbiss. Die Kunden warten darauf, ihren Döner bestellen zu können. Die Gäste stehen in einer schier endlosen Schlange auf dem Bordstein. Im Hintergrund prangt das Zeichen "Mustafas Gemüsedöner". In Karlsruhe gibt es jetzt Oktopus-Döner.
Symbolbild © istockphoto/fotografixx

Mitten in Karlsruhe sorgt jetzt ein Döner aus Oktopus für hitzige Debatten. Für manche ist es eine geniale Weiterentwicklung – für andere ein Angriff auf die Imbisskultur.

Kein Hähnchen, kein Kalb – sondern marinierter Tintenfisch! Derzeit steht kein anderes Fastfood in Karlsruhe so sehr im Fokus der Aufmerksamkeit wie der neue Oktopus-Döner.

Inklusive Tentakel und Saugnäpfe: Dieser Spieß dreht alles auf den Kopf

Da steht man in Karlsruhe, denkt an das vertraute Drehen des Fleischspießes und wird von einem Anblick überrascht, der alles infrage stellt. Was sich hier dreht, ist kein Kalb und kein Hähnchen, sondern ein ganzer Oktopus mit Tentakeln und Saugnäpfen! Die rumänische Kette „Pescobar“ hat mit ihrem Oktopus-Döner in Karlsruhe eine kulinarische Bombe gezündet, die die Gemüter erhitzt. Für stolze 14 Euro gibt es den marinierten Tintenfisch, der – wie traditionelles Dönerfleisch – am Spieß gegart, in Scheiben geschnitten und mit Salat und Aioli im Fladenbrot serviert wird.

Laut Gründer Paul Nicolau ist seine Erfindung „frischer, gesünder und trotzdem nicht völlig fremd“. Der Geschmack soll pur intensiv nach Meer schmecken, in der Kombination mit Soße und Salat aber überraschend an die Konsistenz von Geflügel erinnern. Während sich vor dem Laden lange Schlangen bilden und bis zu 400 Stück pro Tag über die Theke gehen, brodelt es in den sozialen Medien. Die Meinungen reichen von „genialer Meeresgenuss“ bis hin zu entsetztem Unverständnis über den Preis und die Intelligenz der Tiere. Man sieht: Diese kulinarische Rebellion polarisiert extrem.

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„Frischer und gesünder“ – oder doch einfach nur pure Provokation?

Also ist der Oktopus-Döner in Karlsruhe nun die nächste Evolution des deutschen Imbisskults oder nur ein geschickter Marketing-Gag? Eines ist sicher: Egal, ob man den Oktopus-Döner als geniale Innovation oder kulinarischen Frevel betrachtet – er hat es geschafft, eine grundsätzliche Debatte über die Zukunft unseres Lieblingsfastfoods anzuzetteln.

Wird er bleiben oder ist er nur ein kurzlebiger Hype? Die einen hoffen auf sein Verschwinden, die anderen wünschen sich eine dauerhafte Bereicherung der Karlsruher Imbissszene. Eines steht fest: Langweilig wird es in den Fußgängerzonen der Fächerstadt so schnell nicht mehr.

(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Instagram)