Energieriese EnBW aus Karlsruhe streicht Stellenaufbau-Plan

Das EnBW Logo. Das Firmenlogo befindet sich auf dem Gebäude der Geschäftsstelle. Darin befinden sich die Büros der Mitarbeiter, die in dem Betrieb des Energieversorgers tätig sind.
Symbolbild © imago/STPP

Es sieht nach einer Kehrtwende der negativen Art aus. Der Energieriese EnBW aus Karlsruhe streicht den Stellenaufbau-Plan. Dabei lagen alle Hoffnungen darauf. Jetzt folgt die Enttäuschung für eine ganze Region.

In Karlsruhe steht die Energiebranche im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Ausgerechnet der Energieriese EnBW möchte das lang geplante Stellenaufbau-Programm nun doch nicht starten. Es sieht so aus, als wären viele Stellen in Gefahr.

Karlsruher Unternehmen streicht Stellenaufbau-Plan – 10.000 neue Jobs weg

Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich in Karlsruhe – die Ankündigung machte für die Bürger große Hoffnung, denn es sollten neue Arbeitsplätze entstehen. Sage und schreibe bis zu 10.000 Stellen sollten es werden – ein unheimliches Potenzial für die gesamte Region. Es hieß damals, dass es auf Dauer neue Arbeitsplätze geben soll – doch die Enttäuschung folgt auf dem Fuße. Die Pläne werden so wohl nicht mehr umgesetzt. Das geht zumindest aus den ersten Berichten der Medien hervor.

Arbeitsplätze fallen weg – wegen Einsatz von KI und Digitalisierung

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Es gibt aktuelle Informationen aus den Medien, nach denen nur freie Stellen wieder mit neuen Mitarbeitern besetzt werden sollen – Tausende Arbeitsplätze klingen da doch ganz anders. Infolge der zunehmenden Digitalisierung können die verbleibenden Arbeitskräfte wohl effektiver eingesetzt werden und es werden nicht mehr so viele Mitarbeiter benötigt. Auch der Einsatz der künstlichen Intelligenz zeigt vergleichbare Wirkung. Dies wirkt sich nicht nur auf den Bereich der Energiebranche aus, sondern auch auf andere Felder.

Nach Prüfung können aber um die 7.000 neuen Stellen durch neue Arbeitskräfte besetzt werden – die Zählungen reichen nun nicht mehr bis an die 10.000 Stellen heran. Gerade aufwändige administrative Aufgaben werden immer weiter durch die künstliche Intelligenz ersetzt. Der angekündigte Stellenaufbau ist erstmal vom Tisch und wurde bis auf Weiteres verschoben. Für viele, die auf eine Zukunft bei dem Unternehmen gehofft haben, ist dies ein harter Schlag – so viel ist sicher.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, EnBW)