Erneute Klima-Proteste in Karlsruhe – „Kaum jemand gekommen“

Die Klimaaktivisten der Letzten Generation sind auf einer Demo oder einem Protestmarsch. Sie halten bei der Aktion ein Transparent hoch mit der Aufschrift: "Letzte Generation vor den Kipppunkten".
Symbolbild © imago/aal.photo

Zu Beginn der Woche hatte man sich Großes vorgenommen. So fanden am Montag erneut Klima-Proteste in Karlsruhe statt. Doch diesmal mit einem wohl eher wenig zufriedenstellenden Ergebnis.

Der Marsch zog sich durch die gesamte Stadt. Auch ein großes Aufgebot der Polizei war vor Ort. Die Ursache dafür waren die neuesten Klima-Proteste in Karlsruhe.

Klima-Proteste ziehen wieder einmal durch Karlsruhe

Die Letzte Generation hatte erneut Klima-Proteste in Karlsruhe angekündigt. Diese haben am Montagabend stattgefunden. Gefordert wurde unter anderem der schnelle Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen. Außerdem fordern die Klimaaktivisten einen konsequenten und schnellen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein. Doch so richtig Eindruck konnte der Protestmarsch nicht machen, denn es waren einfach zu wenige Menschen gekommen. Bereits kurz vor 19 Uhr gab die Polizei Entwarnung, dass der Protestmarsch ohne weitere Zwischenfälle zu Ende gegangen sei. Tatsächlich waren es nur 15 Teilnehmer, die durch Karlsruhe zogen. Im direkten Vergleich zum Polizeiaufgebot kamen vielen Bürgern Zweifel.

Die Botschaft, die sie mit ihrem Protestmarsch nach Karlsruhe transportieren wollten, war eine wichtige für die Umwelt: Der Appell ging in Richtung Bundesregierung. Sie müsse endlich klare Entscheidungen und Maßnahmen für das Klima treffen. Sonst drohe eine Erderwärmung von mehr als drei Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts. Dies sei mit der derzeitigen Politik nicht zu verhindern und würde katastrophale Konsequenzen für die Umwelt haben.

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Großes Aufgebot der Polizei in Karlsruhe

Die Polizisten gingen frühzeitig auf die Aktivisten zu. Man hatte vereinbart, dass man die Klima-Proteste in Karlsruhe und den Protestmarsch gewähren lasse, wenn die Demonstranten versprächen, keine Kreuzungen zu blockieren. Daran hätten sich dieses Mal alle gehalten, so die Polizei. So zog der Protestmarsch bis zur Landesbank, wo eine weitere Kundgebung stattfinden sollte. Es ist mehr als fraglich, ob die Botschaft und Dringlichkeit der Forderungen an diesem Tag ausreichend ausgedrückt werden konnten. Es waren einfach viel zu wenige Klimaaktivisten bei diesem Protestmarsch dabei. Viele Bürger haben es wahrscheinlich gar nicht mitbekommen.