
Der Blitzer-Marathon lief mehrere Stunden lang. Obwohl er lange Zeit angekündigt war, sind auf der A5 bei Karlsruhe mehr als 2.000 Raser in die Falle gegangen. Viele von ihnen werden nun teure Post erhalten.
Geschwindigkeitsverstöße zählen nach wie vor zu den größten Gefahren im Straßenverkehr. Wer zu schnell fährt, riskiert nicht nur das eigene Leben, sondern immer auch das der anderen Verkehrsteilnehmer. Viele Menschen nehmen dies aber immer noch auf die leichte Schulter.
Blitzermarathon: Zu viele Autofahrer in Karlsruhe zu schnell unterwegs
Deshalb findet in Deutschland regelmäßig der gefürchtete Blitzermarathon statt: An diesem Tag werden verstärkt Blitzer und Tempokontrollen durchgeführt. Der 15. April, ein Mittwoch, war dieser Tag. In Karlsruhe waren die Blitzer gut versteckt. Wenn es blitzt, ist es meist schon zu spät. Viele fahren immer wieder zu schnell und handeln damit fahrlässig.
Ein weiteres schweres Vergehen ist die Nutzung des Handys am Steuer. Dies hat schon vielfach zu folgenschweren und zum Teil tödlichen Unfällen geführt. Jede Ablenkung am Steuer kann gefährlich werden. Viele Autofahrer – egal ob jung oder alt – können dann die Geschwindigkeit nicht mehr richtig einschätzen und nicht schnell genug reagieren. Verstärkte Kontrollen sowie der Blitzermarathon sollen dies immer wieder ins Gedächtnis rufen.
2.000 Raser an nur einem Tag auf der Karlsruher A5
Anlässlich des Blitzermarathons positionierte sich eine Einheit bereits am Morgen an den Punkten für die Verkehrskontrolle. Ein weiterer Punkt lag auf der A5-Brücke. Der Blick richtete sich auf die Bereiche, in denen besonders viele Autos unterwegs sind. Allein auf der A5-Brücke konnten die Kontrolleure über 30.000 Fahrzeuge erfassen. Der Blitz löste bei über 1.000 Fahrzeugen aus. Bis zum Abend waren es dann mehr als 2.000 Fahrzeuge, die in die Blitzerfalle gerieten. Viele Menschen werden also teure Post bekommen, vier von ihnen müssen sogar ihren Führerschein abgeben, denn sie waren an diesem Tag deutlich zu schnell unterwegs.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














