
Schwimmbäder und Badeanstalten sind für die Erholung vieler Bürger enorm wichtig. Nun bleibt das beliebte Europabad in Karlsruhe noch kurz dicht, doch das, was danach kommt, vieles Neue, sollte alle Besucher begeistern.
Auch im Spätsommer und Frühherbst wollen die Deutschen schwimmen und baden gehen. Manche Bäder müssen aber renovieren und schließen so wie das Europabad in Karlsruhe ihre Pforten, um danach aber vieles neu und noch besser zu präsentieren.
Nach der Wiedereröffnung fallen erst nur die kleinen Veränderungen auf
Seit dem 14. September bleiben die Becken im Europabad leer. Die jährliche Revision endet nach drei Wochen. Am 3. Oktober 2026 soll das Bad wieder öffnen. Neben Pflege und Reparaturen nutzen die Karlsruher Bäder die Pause für mehrere Modernisierungen. Das ist durchaus relevant für die Gäste. Das Europabad bleibt das besucherstärkste Bad der Region und erreichte 2025 erneut mehr als 512.000 Besucher.
In der Sauna bekommt das erste Obergeschoss eine neue Optik. Weitere Arbeiten betreffen unter anderem den Ruheraum Wintergarten und den Raum der Stille. Auch das karelische Saunadorf und einzelne Zugänge werden instand gesetzt. Im Erlebnisbereich geht es ebenfalls an mehrere Stellen. Die Wildwasseranlage erhält einen neuen Anstrich. Bei der AquaRocket wechseln Scheiben, an der Breitrutsche steht ein neues Geländer an. Gleichzeitig kontrollieren die Verantwortlichen sämtliche Rutschbahnen. Auch abseits der Attraktionen läuft die Revision weiter. Leitungen, Sanitärbereiche und verschiedene Oberflächen werden gereinigt oder überarbeitet. Selbst der Grünschnitt im Saunagarten erhält dabei eine ungewöhnliche Zweitverwendung: Das Material geht als Futter an den Zoo Karlsruhe.
Europabad Karlsruhe setzt auf neue Technik
Der größte Eingriff steckt diesmal jedoch nicht in den sichtbaren Bereichen. Neun Beckenpumpen ersetzt das Bad durch Hocheffizienzpumpen. Dazu kommen eine überarbeitete Gebäudeleittechnik und neue LED-Leuchten. Rund elf Tonnen Sediment werden außerdem aus technischen Anlagen entfernt. Auch der Schutz vor Starkregen spielt eine Rolle. Das Gelände am Rutschenturm erhält Anpassungen, die Wasser bei starken Niederschlägen besser ableiten beziehungsweise zurückhalten sollen.
Für Besucher bedeutet die Modernisierung damit vor allem ein frischeres Bad und überholte Technik. Eine neue Großattraktion steht aber nach aktuellem Stand nicht auf dem Programm. Der Schwerpunkt liegt auf der bestehenden Anlage. Die Investitionen passen dabei zu einem längerfristigen Kurs der Karlsruher Bäder. Schon in den vergangenen Jahren flossen Mittel in Modernisierung und Energieeffizienz. Mit der diesjährigen Revision setzt sich dieser Weg fort.
(Quellen: Karlsruher Bäder, Stadt Karlsruhe)














