Europäischer Haftbefehl: Mordfall am Karlsruher Hauptbahnhof

Es herrscht ein Großeinsatz der Polizei mit Blaulicht. Große und kleine Polizeiwagen sind auf der Straßenkreuzung in der Nacht, um Kriminelle festzunehmen.
Symbolbild © imago/Einsatz-Report24

Die Leiche am Karlsruher Hauptbahnhof wird mit einem schweren Verbrechen in Verbindung gebracht. Ein Mann ist dringend tatverdächtig. Jetzt wurde der Haftbefehl außerhalb von Deutschland vollstreckt.

Die Obduktion hat ergeben, dass die am Karlsruher Hauptbahnhof gefundene Leiche im Zusammenhang mit einem schweren Verbrechen steht. Die Polizei wurde sofort aktiv und konnte bereits einen Erfolg verbuchen. Der dringend tatverdächtige Täter sitzt nun in Haft.

Leiche am Karlsruher Hauptbahnhof ist Opfer eines Verbrechens

In der vergangenen Woche wurde ein toter Mann in einem Gebäude in Bahnhofsnähe entdeckt. Zum damaligen Zeitpunkt vermutete man noch, dass er möglicherweise Opfer eines Verbrechens geworden war. Nach der Obduktion stand schnell fest, dass ein Verbrechen vorliegt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei folgten der Spur eines Mannes. An dieser Stelle bleibt zu sagen, dass die Polizei zu einem äußerst schnellen Ermittlungserfolg gekommen ist.

Die Spur führte bis nach Österreich, wo ein internationaler Haftbefehl ausgestellt wurde. In dieser Woche, noch genauer am Dienstagabend, erfolgte die Festnahme. In Salzburg konnte die Polizei einen 37-jährigen Mann festnehmen, der dringend tatverdächtig ist. Er steht im Verdacht, sein Opfer in Karlsruhe getötet zu haben.

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Dringend tatverdächtiger Mann festgenommen – europäischer Haftbefehl

Für die Karlsruher Bevölkerung war der Leichenfund ein Schock. Bei einigen Bürgern stieg dadurch auch die Sorge, der mögliche Täter könnte sich unter ihnen befinden. Umso erleichterter sind viele nun, da ein dringend tatverdächtiger Mann in Haft sitzt.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen sind derzeit noch keine weiteren Fakten bekannt. Bisher ist nur bekannt, dass das Opfer wohl zu den hiesigen Karlsruher Obdachlosen gehört haben soll. Die Polizei ist weiterhin auf Zeugenaussagen angewiesen. Zeugen, die Angaben zum Geschehen rund um das Gebäude oder den Hauptbahnhof in der Zeit vom 8. bis 10. April machen können, sollen sich unbedingt schnellstmöglich bei der Karlsruher Polizei melden. Auch kleine Details können dabei helfen, den Fall vollständig aufzuklären.

(Quellen: Polizei Karlsruhe, dpa, SWR)