
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es zu einem gewaltsamen Überfall gekommen. Unbekannte Täter sprengen einen Zigarettenautomaten und flüchteten zu Fuß, wie die Polizei berichtet. Jetzt läuft die Fahndung und die Polizei hat einen Aufruf gestartet.
Nach bisherigen Erkenntnissen hörte ein Anwohner gegen 03:30 Uhr einen lauten Knall in der Hailerstraße und alarmierte die Einsatzkräfte. Vor Ort stellten die Polizeibeamten einen beschädigten und offenstehenden Automaten fest.
Lauter Knall: Unbekannte sprengen Zigarettenautomaten bei Karlsruhe
Die Täter hatten offenbar eine Sprengung oder eine ähnliche gewaltsame Methode verwendet, um an Inhalt und Bargeld zu gelangen. Zeugen beschrieben drei Personen, die nach der Tat zu Fuß in Richtung Langensteinbach flüchteten. Zwei der mutmaßlichen Täter sollen etwa 170 Zentimeter groß gewesen sein, der dritte etwa 185 Zentimeter. Alle waren dunkel gekleidet und vermummt, zudem sollen sie Rucksäcke bei sich gehabt haben.
Die Täter ließen einen Teil der entwendeten Zigarettenschachteln sowie Münzgeld am Tatort zurück. Wie hoch der Gesamtschaden ist, steht bislang nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Personen, die zur Tatzeit Beobachtungen gemacht oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden dringend gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 zu melden.
Bürger in großer Sorge: Sprengungen im Raum Karlsruhe nehmen immer weiter zu
Solche Automatensprengungen sind kein Einzelfall in der Region. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu ähnlichen Vorfällen, bei denen Täter versuchten, Automaten mit Gewalt zu öffnen, um an Bargeld oder Ware zu kommen. Die Polizei betont, dass diese Art von Straftaten nicht nur hohen Sachschaden verursacht, sondern auch große Gefahren für Anwohner und Ersthelfer birgt.
Die Ermittlungen laufen weiter, um die Verantwortlichen zu identifizieren und festzunehmen. Hinweise aus der Bevölkerung können dabei entscheidend sein. Selbst kleine Details können hilfreich sein, die Täter zu fassen und ihrer Strafe zuzuführen.
(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe, Presseportal, dpa)














