Fahndung: Helikopter kreist über den Kreis Karlsruhe – „Gefasst“

Ein Hubschrauber fliegt am Himmel über dem Kreis Karlsruhe. Er sucht etwas, eine Fahndung läuft. Wenn der Helikopter hoch oben kreist, hat er die ganze Gegend im Blick.
Symbolbild © imago/Pixsell

Ein Helikopter kreiste vor Kurzem über dem Kreis Karlsruhe. Der Grund dafür war schockierend und spielte sich auf einem abgelegenen Waldweg ab. Doch inzwischen ist klar: Die Polizei hatte Erfolg.

Es kam zu einer Großfahndung im Kreis Karlsruhe: Mit Helikopter, Boot und Dutzenden Einsatzkräften jagte die Polizei einen Mann, der ein Verbrechen begangen haben soll. Jetzt steht fest: Man konnte den Verdächtigen fassen.

Tatort Naherholungsgebiet: Großer Einsatz für ein großes Unrecht

Der Fermasee bei Rheinstetten gilt eigentlich als beliebtes Naherholungsgebiet – ruhig, grün, familiär. Doch genau dort kam es vor Kurzem zu einem Vorfall, der für große Unruhe sorgte. Ein Zeuge beobachtete, wie ein Mann sich zunächst einer Frau näherte, sie unsittlich am Oberkörper berührte – und sich anschließend selbst entblößte. Der Zeuge reagierte vorbildlich: Er alarmierte sofort die Polizei. Was dann folgte, war ein massiver Polizeieinsatz. Mehrere Streifen aus verschiedenen Dienststellen, ein Boot der Wasserschutzpolizei und sogar ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz. Der Helikopter drehte etwa eine Stunde lang seine Runden über dem Kreis Karlsruhe. Und dann war es so weit: Man konnte den Täter ausfindig machen und festnehmen.

Dass die Öffentlichkeit erst jetzt von dem Einsatz erfährt, hat einen guten Grund: Laut Polizei hat der Opferschutz Vorrang. Denn das Ganze passierte bereits am 29. April um etwa 14 Uhr. Durch den gelungenen Großeinsatz der Polizei konnte man den Verdächtigen zur Rede stellen. Dabei handelte es sich um einen 60 Jahre alten Mann, der mit dem Fahrrad unterwegs war. Auf einem Waldweg in der Nähe des Fermasees konnten die Behörden ihn lokalisieren und fassen. Mancher wundert sich vielleicht, dass wegen dieser Belästigung tatsächlich ein Helikopter den Kreis Karlsruhe absuchte. Doch genau das war richtig so. Sexuelle Übergriffe gehören zu den respektlosesten Vergehen überhaupt – sie müssen konsequent verfolgt werden. Und zwar immer.

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Der Großeinsatz der Polizei verlief erfolgreich – doch was jetzt bleibt, ist die Angst

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Im Raum stehen der Verdacht der sexuellen Belästigung sowie eine exhibitionistische Handlung. Aktuell gebe es laut der Behörden keine Hinweise darauf, dass der Mann bereits früher strafrechtlich auffällig wurde. Der 60-Jährige ist wieder auf freiem Fuß, bleibt aber unter Beobachtung der Ermittler. Die Kripo wertet nun Spuren und Aussagen aus, die zur Klärung des Tathergangs beitragen sollen. Wie es weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Doch wer die Grenzen anderer missachtet, muss mit voller Härte die Konsequenzen spüren. Ganz genauso wie der Täter dieses tödlichen Angriffs in Karlsruhe.