
Erneut breitet sich ein Feuer bei Karlsruhe rasend schnell aus. Da die Flammen aufgrund der Trockenheit extrem um sich schlugen, musste die zuständige Feuerwehr für einen Großeinsatz ausrücken.
Erneut schlägt ein Feuer bei Karlsruhe um sich, sodass ein Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr notwendig wird. Auch in der Stadt selbst kommt es immer wieder zu Bränden.
Bürger in Sorge: Gleich mehrere Brände in Karlsruhe
In Karlsruhe und der umliegenden Region kam es aufgrund anhaltender Trockenheit und Hitze in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Vegetations- und Flächenbränden sowie folgenschweren Gebäudebränden. Gegenüber einem Feld kam es kurz hintereinander zu auffallend vielen Bränden, sodass in den sozialen Medien die Menschen bereits über Brandstiftung spekulierten. Die Polizei hielt sich bislang zu den Ermittlungen bedeckt und wollte Gerüchte nicht bestätigen. Dennoch hielt sich hartnäckig die Meinung, dass die Brände nicht alle auf die anhaltende Hitze und die Trockenheit zurückzuführen seien. Nun kam es erneut zu einem Brand, der einen Großeinsatz auslöste.
Feuer breitet sich bei Karlsruhe aus: mehrere Tausend Quadratmeter
Jetzt hat ein Feuer beim Mähen gleich mehrere Tausend Quadratmeter zwischen Marxzell und Ettlingen zerstört. Der folgenschwere Flächenbrand ereignete sich am Montagabend auf den sogenannten „Glaswiesen“ im Moosalbtal zwischen Ettlingen-Schöllbronn und Marxzell-Burbach. Bei landwirtschaftlichen Mäharbeiten zum Heumachen brach das Feuer aus und zerstörte infolge von extremer Hitze, Wind und absoluter Trockenheit eine Gesamtfläche von rund 5.400 Quadratmetern. Die Feuerwehrleute hatten mit dem Brand zu kämpfen. Dieser stellte sie vor zahlreiche Herausforderungen.
Starker Wind trieb die Flammen auf den ausgetrockneten Wiesen rasant voran. Immerhin kam der Wind beständig aus einer Richtung, was den Einsatzkräften eine gezielte Brandbekämpfung aus drei Richtungen ermöglichte. Da vor Ort kein Hydrantennetz verfügbar war, richtete die Feuerwehr an der Dreschhalle in Burbach eine Wasserentnahmestelle ein. Zwei Tanklöschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr rund 40.000 Liter Löschwasser an der Einsatzstelle bereit. Über 80 Feuerwehrleute der Wehren aus Marxzell und Ettlingen kämpften stundenlang gegen die Flammen an. Für die Nachlöscharbeiten im angrenzenden Unterholz kam die Sondereinheit Vegetationsbrandbekämpfung zum Einsatz. Mit Waldbrandrucksäcken, Löschrucksäcken und Wiedehopfhacken wurden verdeckte Glutnester aufgespürt. Ein Landwirt bearbeitete das betroffene Areal abschließend mit einem Grubber. Dadurch wurden die Erdschichten umgewälzt und letzte Glutnester im Keim erstickt.
(Quellen: Feuerwehr Ettlingen, Feuerwehr Marxzell)














