
Ein Feuer-Drama in Karlsruhe löste kürzlich einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz aus. Ausgerechnet zwei junge Menschen im Alter von 15 Jahren sollen den Brand gelegt haben. Die Details zum Fall ‒ und wie Psychologen sich das Verhalten vieler Jugendlicher erklären.
Was Teenager manchmal als harmlos erachtet, endet manchmal in einer Katastrophe. In Karlsruhe werden nun zwei Jugendliche verdächtigt, ein Feuer gelegt zu haben.
Warum Jugendliche kriminell werden
Es ist keine Seltenheit: Immer wieder fallen Jugendliche durch folgenschwere Straftaten auf. Zwar sinkt die Zahl der jungen Tatverdächtigen insgesamt, wie Daten des Bundeskriminalamtes (BKA) belegen, doch viele Fälle bleiben eine Herausforderung. Neben Körperverletzung gehört auch die Brandstiftung zu den gefährlichen Taten der Teenager. Psychologen erklären das Verhalten unter anderem mit blinder Zerstörungswut (Vandalismus) oder mit dem Bedürfnis, sich an jemandem rächen zu wollen.
Wer gefasst wird, muss mit Erziehungsmaßregeln, Verwarnungen und unter Umständen auch mit Jugendstrafen rechnen. Vor allem bei Gefährderung anderer fallen die Konsequenzen härter aus. Manchmal kann auch eine Psychose ein möglicher Grund dafür sein, dass jemand ein gefährliches Feuer legt. In Karlsruhe kam es nun zu einer Brandstiftung, hinter der die Polizei nach aktuellem Stand zwei Jugendliche vermutet.
Feuer-Drama in Karlsruhe: Tatverdächtige festgenommen
Die Tat ereignete sich gegen 02:40 Uhr im Ruschgraben: Direkt vor einem Wohnhaus sollen die Tatverdächtigen am 19. September ein Feuer gelegt und dabei sowohl Müllsäcke als auch ein Sofa in Brand gesetzt haben. Die Polizei Karlsruhe hat anschließend die beiden Jugendlichen im Alter von 15 Jahren zunächst festgenommen, doch die Untersuchungen dauern offenbar an. Rettungskräfte konnten dank einer Zeugin noch rechtzeitig anrücken und das Feuer löschen, ohne dass das Wohnhaus gefährdet wurde. Doch das soll wohl noch nicht alles gewesen sein: Auch auf einer Baustellentoilette, die sich nicht in der Nähe befindet, brannte es. Details dazu, ob es möglicherweise eine Verbindung zur Tat am Wohnhaus gibt, liegen derzeit nicht vor. Die Polizei ermittelt noch.
(Quellen: Polizei Karlsruhe)














