Flammen-Inferno auf A5 bei Karlsruhe – zwei Autos brennen aus

Auf dem Bild ist ein brennendes Auto zu sehen, aus dessen Motorraum hohe Flammen schlagen. Dichter Rauch steigt über dem Fahrzeug auf.
Symbolbild © imago/Christiantdk

Dichter Rauch über der Autobahn, brennende Fahrzeuge und ein Rettungshubschrauber: Auf der A5 bei Karlsruhe kam es am Montagnachmittag zu einem schweren Unfall. Die Folgen trafen auch zahlreiche Autofahrer rund um Karlsruhe.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.10 Uhr zwischen der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte und dem Autobahndreieck Karlsruhe. Zwei Menschen wurden verletzt. Für die Rettungs- und Löscharbeiten musste die Autobahn in Richtung Süden zeitweise komplett gesperrt werden.

Unfall am Ende eines Staus – Flammen-Inferno auf A5 bei Karlsruhe

Nach bisherigen Angaben hatte sich auf der A5 in Fahrtrichtung Süden wegen einer Baustelle ein Rückstau gebildet. Ein Autofahrer fuhr am Stauende auf einen anderen Wagen auf. Die Wucht des Zusammenstoßes hat dieses Fahrzeug auf einen Lastwagen geschoben. Kurz darauf verschärfte sich die Situation dramatisch. Eines der beteiligten Autos fing Feuer, anschließend griffen die Flammen auf den zweiten Pkw über. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, standen beide Autos bereits in Vollbrand.

Über der A5 bildete sich eine weithin sichtbare Rauchwolke. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit zahlreichen Kräften an. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Menschen verletzt. Wie schwer ihre Verletzungen sind, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Die Einsatzkräfte löschten die beiden Fahrzeuge. Anschließend begannen die Arbeiten an der Unfallstelle. Von den Autos blieb nach dem Feuer kaum mehr als ausgebrannte Wracks übrig.

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Vollsperrung rund um Karlsruhe – lange Staus und Wartezeiten

Für Autofahrer hatte der Unfall erhebliche Folgen. Die Polizei sperrte die A5 in Richtung Süden zunächst vollständig. Dadurch staute sich der Verkehr nicht nur auf der Autobahn. Auch auf den Zufahrten rund um Karlsruhe kam es zu Behinderungen. Der Rückstau wirkte sich zeitweise zudem auf die A8 aus. Im weiteren Verlauf konnte die Polizei die Strecke schrittweise wieder freigeben.

Am Nachmittag waren nach aktuellem Stand zwei Fahrstreifen wieder befahrbar. Autofahrer mussten im Bereich zwischen Karlsruhe-Mitte und dem Autobahndreieck trotzdem weiter mit Behinderungen rechnen. Der Unfall zeigt erneut, wie gefährlich Stauenden auf Autobahnen werden können. Der ADAC empfiehlt Autofahrern, bei stockendem Verkehr frühzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren und ausreichend Abstand zu halten. Wer auf ein Stauende zufährt, kann zusätzlich den Warnblinker einschalten, um nachfolgende Fahrer auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

(Quellen: Polizei KA, Feuerwehr KA)