
Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Nun steht die zweite Karlsruher Rheinbrücke offenbar vor dem Abbruch. Für viele Menschen wäre das eine Katastrophe. Es besteht dringender Handlungsbedarf.
In Karlsruhe gibt es derzeit zahlreiche Baustellen, Umleitungen und Sperrungen. Und es wird wohl bald eine weitere hinzukommen. Denn die zweite Karlsruher Rheinbrücke steht vor dem Abbruch. Die Ursache scheint das Geld zu sein.
Karlsruher Rheinbrücke steht wohl vor Abbruch
Dem Bund fehlen mittel- und langfristig Milliarden für die Infrastruktur. Jetzt droht der Baustopp bei zahlreichen Projekten. Für viele ist das eine Hiobsbotschaft, denn nun könnte auch der Bau der zweiten Rheinbrücke bei Karlsruhe gefährdet sein. Sie wäre für eine dringend notwendige Ortsumfahrung zuständig und würde die anderen Straßen in Karlsruhe entlasten.
Laut offiziellen Informationen fehlen nun die Gelder, um die zweite Brücke über den Rhein zu errichten. Die Planungsphase war ohnehin vor allem durch kontroverse Diskussionen gekennzeichnet. Während die einen die Durchsetzung und Vollendung dieses großen Bauprojekts fordern, zweifeln andere an der Sinnhaftigkeit einer zweiten Rheinbrücke. Was an dieser Stelle fehlt, ist die Sicherheit, dass Karlsruhe eine zweite Rheinbrücke bekommt. Es fehlt wohl das notwendige Geld.
Dringend notwendige zweite Rheinbrücke ist in Gefahr – keine Gelder mehr
Auf der Streichliste stehen mehrere Großprojekte, darunter auch die zweite Rheinbrücke, die bereits fast baureif ist. Sie soll zwischen Karlsruhe und Wörth entstehen. Aus einem internen Papier ist zuletzt deutlich geworden, dass ihre Finanzierung nicht mehr abgesichert ist. Das versetzt die Politiker vor Ort in Wut. Es ist von einer „Giftliste“ die Rede.
Dabei sollte die zweite Rheinbrücke die gesamte Region Karlsruhe vor Verkehrschaos schützen und die stark belasteten Straßen endlich entlasten. Nun fordert man vor Ort erst einmal Klarheit darüber, wie es mit der zweiten Rheinbrücke weitergeht. Das Ganze kommt einer Abrisserklärung für alle Pläne gleich. Für viele ist das undenkbar und kann keine Zukunft für die gezielte Verkehrsausrichtung in Karlsruhe und Umgebung sein.














