Glühwein-Schock in Karlsruhe – Preise könnten weiter steigen

Auf dem Bild stehen zwei Frauen nebeneinander an einem kleinen Tisch auf einem Weihnachtsmarkt. Beide halten rote Tassen mit beiden Händen, als würden sie einen warmen Drink genießen.
Symbolbild imago/Funke Foto Services

Die nächste Hiobsbotschaft lässt nicht lange auf sich warten. Dieser Glühwein-Schock in Karlsruhe sitzt, denn die Preise könnten weiter steigen. Damit wird das Highlight des Christkindlesmarkts zum teuren Genuss.   

Diese Konsequenz aus vergangenen Tagen war doch eigentlich schon vorhersehbar. Jetzt greift der Glühwein-Schock in Karlsruhe um sich, denn die Preise könnten weiter steigen. Somit müssen Besucher für diesen Genuss wohl noch tiefer in die Tasche greifen.

Kalte Jahreszeit rückt näher

Während sich der September in Deutschland noch einmal von seiner milden Seite zeigt und vielerorts sogar sommerliche Temperaturen erreicht werden, rückt die kalte Jahreszeit trotzdem immer näher. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für die zahlreichen Christkindlesmärkte, die ab November wieder ihre Türen öffnen und mit festlicher Beleuchtung, gebrannten Mandeln und weihnachtlichen Düften locken. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, freuen sich viele Besucher besonders auf ein wärmendes Getränk in geselliger Atmosphäre. Dabei gehört der Glühwein für viele untrennbar zum Besuch des Christkindlmarktes dazu. Doch in diesem Jahr droht ein Glühwein-Schock in Karlsruhe, weil die Preise weiter steigen könnten.

Endgültige Preise zumeist abhängig von Einkaufskosten

Das erste überlieferte Glühweinrezept Deutschlands stammt vom 11. Dezember 1834 und geht auf August Raugraf von Wackerbarth zurück. Lange galt das Rezept als verschollen, bis es Ende 2013 im Sächsischen Hauptstaatsarchiv wieder auftauchte. Es enthielt neben Wein zahlreiche Gewürze wie Zimt, Ingwer, Anis, Muskatnuss, Kardamom und Safran und wurde mit Zucker oder Honig gesüßt. Allerdings dauerte es noch mehr als ein Jahrhundert, bis Glühwein industriell hergestellt wurde. 1956 begann Rudolf Kunzmann in Augsburg, das Getränk in Flaschen abzufüllen, obwohl die Herstellung zunächst gegen das Weinrecht verstieß. Erst Ende der 1950er-Jahre erlaubte der Gesetzgeber die gewerbliche Produktion.

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Außerdem erlaubt das Gesetz seit 2022 auch Glühwein aus Roséwein, der auch vom 23. November bis zum 23. Dezember 2026 auf dem Christkindlesmarkt in Karlsruhe angeboten wird. Während in Karlsruhe also bereits die Christkindlesmarktsaison vorbereitet wird, beschäftigt Besucher besonders der diesjährige Preis für Glühwein. Nachdem die Preise zuletzt gestiegen waren, könnten höhere Kosten erneut Auswirkungen haben. 2025 kostete eine Tasse meist 4,50 Euro, wobei einzelne Betreiber ihre Preise trotz gestiegener Ausgaben stabil halten wollen. Andere Stände haben den endgültigen Preis dagegen noch nicht festgelegt, weil die Einkaufskosten für den Wein noch nicht feststehen.

(Quellen: Marktamt Karlsruhe, Händler)