
Die Stadt Karlsruhe muss sparen und das wohl auch zulasten der Bevölkerung. Jetzt wehren sich die Bürger gegen das Karlsruher Sparkonzept. So kann es nicht weitergehen, viele fühlen sich übergangen.
Heute startet in Karlsruhe eine große Demo auf dem Kronenplatz. Treffpunkt ist um 12 Uhr. Die Bürger wehren sich gegen das Karlsruher Sparkonzept und gehen für ihre Heimat auf die Straße. Es soll ein großes Echo geben, das bis zum Rathaus zu hören ist.
Großdemo auf dem Kronenplatz: Bürger wehren sich gegen Karlsruher Sparkonzept
Oberbürgermeister Frank Mentrup hat sie die „schwarze Liste” genannt und damit auf massive Einsparungen hingewiesen, die nun auf Karlsruhe und die Heimat vieler Alteingesessener zukommen. Die Fächerstadt muss Millionen einsparen, daran gibt es keinen Zweifel. Wenn die Stadt von oben Sparmaßnahmen beschließt, sind zumeist die Schwächsten und Ärmsten der Stadt betroffen. Deshalb wehren sich die Bürger jetzt gegen die Karlsruher Sparliste und gehen in einem Bündnis heute auf die Straße.
Mit der Black Sea Shipping Company konnte das Bündnis auch echte Lokalmatadoren gewinnen: Die Karlsruher Band wird den Demozug musikalisch umrahmen. Start ist um zwölf Uhr auf dem Kronenplatz. Es sollen möglichst viele kommen, um dem Aufbegehren den nötigen Nachdruck zu verleihen. Man habe die solidarische und soziale Gemeinschaft der Stadt im Blick.
Bürger kämpfen für ihre Stadt – nicht kaputtsparen lassen
In wenigen Tagen, nämlich am 22. Dezember, kommt der Karlsruher Gemeinderat zusammen, um über die Sparliste zu entscheiden. Bis dahin wollen die Bürger retten, was zu retten ist. Ein prominentes Beispiel der Sparliste ist das Freibad Rüppurr, das wohl für einige Jahre geschlossen werden soll. Für viele wäre das eine Katastrophe, denn nicht jeder Bürger kann sich einen Sommerurlaub am Strand leisten. So ist das Freibad einer der liebsten Orte im Sommer, den die Besucher nicht verlieren wollen. Jetzt heißt es abwarten, welchen Einfluss die heutige Demo auf die geplante Sparliste nehmen wird.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Mitteilung des Bündnisses, Stadt Karlsruhe)














