Großer Flächenbrand bei Karlsruhe: Feuerwehr im Großeinsatz

Auf dem Bild ist eine Einsatzszene zu sehen, in der zwei Feuerwehrleute in voller Schutzkleidung auf einer ausgefahrenen Drehleiter gegen einen Großbrand vorgehen. Dichter, dunkler Rauch erfüllt den Himmel.
Symbolbild © imago/5VISION.NEWS

Dichte Rauchschwaden, zahlreiche Einsatzfahrzeuge und eine angespannte Lage entlang der B36: Am Donnerstagnachmittag ist bei Karlsruhe ein größerer Flächenbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr kämpft mit einem Großaufgebot gegen die Flammen.

Gegen Mittag gingen bei der Integrierten Leitstelle mehrere Notrufe ein. Gemeldet wurde ein Flächenbrand auf einem Feld entlang der B36 zwischen Linkenheim-Hochstetten und Leopoldshafen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit breitete sich der Brand rasch aus. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin zahlreiche Einsatzkräfte aus der Region, um die Flammen möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen.

Großer Flächenbrand bei Karlsruhe bricht aus: Rettungskräfte rücken an

Nach ersten Informationen konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Gerade trockene Felder und Grünflächen gelten derzeit als besonders brandgefährdet. Schon ein kleiner Funke kann ausreichen, um innerhalb kurzer Zeit größere Flächen in Brand zu setzen. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hatte wegen der anhaltenden Trockenheit bereits im Frühjahr vor einer sehr hohen Wald- und Vegetationsbrandgefahr gewarnt.

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Wie groß die betroffene Fläche ist, steht noch nicht fest. Auch zur Brandursache gibt es bislang keine offiziellen Angaben. Ob Menschen verletzt wurden oder Sachschäden entstanden sind, ist ebenfalls noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Brandstelle weitläufig abgesperrt: Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz

Während der Löscharbeiten müssen Autofahrer auf der B36 mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Einsatzfahrzeuge befinden sich im Bereich der Brandstelle, außerdem kann Rauch die Sicht zeitweise einschränken. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich möglichst weiträumig umfahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.

Sobald der Brand gelöscht ist, beginnen Polizei und Feuerwehr mit der Ursachenermittlung. Erst dann lässt sich klären, wodurch das Feuer ausgelöst wurde und welche Fläche tatsächlich betroffen ist. Die Feuerwehr appelliert angesichts der Trockenheit erneut an die Bevölkerung, kein offenes Feuer in der Natur zu entzünden und brennende Zigaretten keinesfalls aus dem Auto zu werfen.

(Quellen: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe, Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg)