Grünes Licht: Stadt bei Karlsruhe erlaubt Silvester-Feuerwerk

Silvester mit Feuerwerk in Stadt
Symbolbild © istockphoto/ViliamM

Zwei Jahre lang war das Böllern in der Silvesternacht verboten. In diesem Jahr erlaubt es eine Stadt bei Karlsruhe wieder.

Die Silvesterfeuerwerke der letzten beiden Jahre fielen der Coronapandemie zum Opfer. Doch jetzt darf in Baden-Baden erneut geböllert werden.

So ist die Regelung

In diesem Jahr handhaben die Städte es sehr unterschiedlich mit dem Böllern. In manchen ist es komplett verboten, in anderen teilweise. Manche Städte richten Verbotszonen ein.

Corona spielt in diesem Jahr keine Rolle mehr. In Baden-Baden darf nach zwei Jahren Zwangspause wieder geböllert werden. Dort gibt es keine Einschränkungen. Das Fachgebiet öffentliche Ordnung sieht keinen Anlass, ein beschränktes Feuerwerksverbot zum Beispiel für die Altstadt zu verhängen. „Nach Abstimmung mit der Polizei wird derzeit kein Anlass für ein Feuerwerksverbot gesehen, das über die bundesweit geltenden Regelungen hinausgeht“. So heißt es von dort.

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Die bundesweiten Vorschriften sind klar. So besteht ein Verbot, in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kindern- und Altenheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen, pyrotechnische Gegenstände abzubrennen. Dies teilt die Stadtpressestelle mit.

Stadt plant kein zentrales Feuerwerk

Viele Städte schränken die Böllerei sehr ein. Sie veranstalten stattdessen ein zentrales Feuerwerk, an dem jeder teilhaben kann. Solch ein öffentliches Feuerwerk gibt es in Baden-Baden nicht. Der Produktionsleiter (BBE) sieht keine Notwendigkeit, als Veranstalter eines zentralen Feuerwerks aufzutreten. Er konzentriert sich dafür auf das Gala-Dinner im Kurhaus.

Er sieht außerdem keinen Bedarf für ein Feuerwerk oder gar eine Laser-Show als Alternative. Als Mitveranstalter des Baden-Badener Christkindlesmarkt wäre es ihm aber lieb, wenn nicht so viel geböllert wird. Rund ums Kurhaus, wo die Buden stehen, ist das Böllern aber ohnehin verboten. Dies ist bereits seit vielen Jahren so. Die Stadt achtet streng auf die Einhaltung. Ordner überwachen diese.