
Die Rettungskräfte erlebten vor Ort ein schreckliches Drama, als sie in der Nähe von Karlsruhe eine Tote bergen mussten. Die Frau kam bei einem Unfall ums Leben.
Über Karlsruhe kreisten gestern die Rettungshubschrauber. Denn es kam zu einem schrecklichen Drama, das sich auf einer Landstraße abspielte und mindestens eine Tote forderte.
Keine Entwarnung: Eine Mitfahrerin schwebt noch immer in Lebensgefahr
Es begann als eine normale Fahrt gegen 11:15 Uhr. Eine Frau war mit ihrem Pkw und zwei Mitfahrern von Kraichtal-Unteröwisheim in Richtung Ubstadt unterwegs. Auf Höhe des Erlenhofs, dort, wo die ansonsten gerade Straße eine leichte Linkskurve macht, geschah das Unfassbare: Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Pkw in den Gegenverkehr. Was dann folgte, war ein brutaler Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Kleinlaster. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass sich die Rettungskräfte später noch einem Trümmerfeld gegenüber sahen. Für die Fahrerin kam allerdings jegliche Hilfe zu spät. Sie erlag noch am Unfallort ihren schwersten Verletzungen – sie war die Tote in diesem schrecklichen Drama.
Eine Mitfahrerin des Pkw wurde in dem völlig deformierten Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Ubstadt-Weiher, Bruchsal und Kraichtal – insgesamt über 60 Einsatzkräfte – mussten sie mit schwerem Gerät aus ihrer Lage befreien. Mit schwersten Verletzungen wurde sie dann in einen der wartenden Rettungshubschrauber verladen und in eine Klinik geflogen. Ihr Leben schwebt in Gefahr. Doch die Unfallserie war damit noch nicht beendet. Durch den ersten Aufprall wurde ein hinter dem Auto fahrender Abschleppwagen in den Kleinlaster geschleudert. Ein weiteres Auto geriet beim Ausweichen in die Leitplanke.
Einsatzkräfte im Großeinsatz – Straße bleibt gesperrt
So stieg die Zahl der Verletzten weiter an: Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Der Fahrer des Kleinlasters blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Die L554 wurde im Bereich des Erlenhofs in beide Richtungen voll gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Warum die 55-Jährige in den Gegenverkehr geriet, ist der größte ungeklärte Teil dieses schrecklichen Dramas, das mit der Toten eine Familie in tiefste Trauer stürzt und eine Gemeinde in Atem hält.
(Quellen: Polizei und Rettungsdienst Stadt Karlsruhe)














