
Wieder ereignete sich ein Horror-Unfall bei Karlsruhe: Dieses Mal erfasste ein Auto eine Radfahrerin unmittelbar von vorne. Als eine der möglichen Unfallursachen vermutet man die tiefstehende Sonne.
Nach dem Horror-Unfall bei Karlsruhe, bei dem eine Radfahrerin brutal von einem Auto gerammt wurde, ermittelt die Polizei den genauen Hergang.
Tödliche Gefahr: Sekunden der Unaufmerksamkeit, ein Leben verändert
Am Mittwochmorgen um 8:25 Uhr in der Bruchsaler Straße übersah eine 26-jährige Autofahrerin auf ihrer Fahrt in Richtung Bundesstraße 36 eine Radfahrerin. Die tiefstehende Sonne blendete die Pkw-Fahrerin so stark, dass sie die 55-Jährige nicht bemerkte, die gerade am rechten Fahrbahnrand anhielt. Was folgte, war ein Horror-Unfall, denn das Auto erfasste die Radfahrerin frontal. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte die Frau zu Boden. Die alarmierten Rettungskräfte fanden eine dramatische Unfallstelle vor und kümmerten sich sofort um die schwerverletzte 55-Jährige. Notärzte stabilisierten die Verletzte noch am Einsatzort, bevor ein Rettungswagen sie mit Blaulicht und Sirene in ein nahegelegenes Krankenhaus transportierte. Ihr genauer Gesundheitszustand bleibt ungewiss, doch die Schwere der Verletzungen lässt Schlimmes befürchten.
Die 26-jährige Unfallverursacherin blieb zwar unverletzt, war aber sichtlich mitgenommen. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen belief sich auf etwa 7.000 Euro. Ein vergleichsweise geringer Betrag angesichts der menschlichen Tragödie, die sich an diesem Morgen abspielte. Die Polizei Karlsruhe bestätigte, dass die tiefstehende Sonne als mutmaßliche Unfallursache gilt. Dieser Horror-Unfall mit dem Auto reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Vorfälle, die sich besonders in den Herbst- und Wintermonaten häufen. Verkehrsexperten betonen regelmäßig die lebensgefährlichen Blendwirkungen während der morgendlichen Berufsverkehrszeit.
Immer wieder gleiches Muster: Wenn die Sonne zur Gefahr wird
Ein Polizeisprecher rät noch einmal eindringlich dazu, in solchen Situationen das Tempo deutlich zu reduzieren und konsequent die Sonnenblende zu nutzen. Wenn die tiefstehende Sonne ganze Fahrspuren in blinde Flecken verwandelt, wird jeder Weg zum Risiko – wie dieser schockierende Vorfall in Graben-Neudorf erneut beweist.
(Quellen: Polizeipräsidium Karlsruhe, dpa)














