Hunde beißen im Karlsruher Stadtgebiet vermehrt Rehe tot

Karlsruhe Insider: Während der Pandemie.

Während der Corona-Pandemie waren sehr viele Menschen mit ihren Hunden im Wald unterwegs, dazu wohl auch der eine oder andere Wolf. In den Karlsruher Stadtwäldern haben sehr viele Hunde – und möglicherweise auch ein Wolf – zahlreiche Rehe gerissen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass viele Hunde ganz ohne Leine mit ihren Besitzern in den Wald gegangen sind und so die Rehe und ganz besonders die Rehkitze zu reißen.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, haben Wildtierbeauftragte mit vielen Besitzern von Hunden intensive Gespräche geführt. Der Wildtierschutz ist während der Zeit der Pandemie viel wichtiger geworden.

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Aus diesem Grunde muss die Öffentlichkeit auch in Zukunft viel intensiver über das korrekte Verhalten in Naherholungsgebieten und den Umgang mit Hunden im Wald informiert werden.

Ähnlich wie die Wildschweine und Waschbären könnte sich mittlerweile auch der Wolf im Stadtgebiet breitmachen, was allerdings etwas unwahrscheinlicher sei. Schließlich seien Waschbären und Wildschweine Kulturfolger, die sich den Lebensraum der Menschen ebenfalls zu eigen machen. Diese Gefahr sieht der Wildtierbeauftragte allerdings weniger.