
Inzwischen schlagen Experten Alarm, denn immer weniger Kinder im Kreis Karlsruhe können noch schwimmen. Zur gleichen Zeit schließen auch aus wirtschaftlichen Gründen immer mehr Bäder.
Eine der wichtigsten Fähigkeiten, die Kinder möglichst früh erlernen sollten, ist das Schwimmen. Wer es nicht kann, riskiert im Ernstfall sein Leben. Umso besorgniserregender ist die aktuelle Entwicklung, dass immer weniger Kinder im Landkreis Karlsruhe noch schwimmen können.
Kreis Karlsruhe: Immer weniger Kinder können schwimmen
Vor vielen Jahren konnten die meisten Kinder bereits bei der Einschulung schwimmen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Im Gegenteil: Immer weniger Kinder im Landkreis Karlsruhe können schwimmen, so die Experten. Auch den Schulen fehlen oft die Möglichkeiten, Schwimmunterricht anzubieten. Schließlich müssen öffentliche Bäder und Einrichtungen ihre Öffnungszeiten stark einschränken oder ganz schließen. Es ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, die im Ernstfall Menschenleben kosten kann.
Bäder schließen und lange Wartelisten bei Schwimmkursen – große Gefahr
Inzwischen schlagen auch die Experten der DLRG Alarm. Nach offiziellen Erhebungen können immer weniger Kinder schwimmen, wenn sie in die Grundschule kommen. Die Zahl der Kinder, die nicht rechtzeitig schwimmen lernen, habe sich sogar verdoppelt. Die Experten des Schwimmverbandes sind sich deshalb einig, dass die Kommunen unbedingt mehr in öffentliche Schwimmbäder investieren müssen. Nur so könnten auch mehr Schwimmkurse angeboten werden. Alles andere ist eine mehr als bedenkliche Entwicklung, der man unbedingt entgegenwirken muss.
Denn mittlerweile landen viele, die sich für einen Schwimmkurs angemeldet haben, erst einmal auf einer langen Warteliste. Währenddessen vergeht oft viel Zeit, in der die Kinder nicht schwimmen lernen. Daher muss in den nächsten Jahren unbedingt etwas passieren. Es kann nicht normal sein, dass je nach Kommunen die Kinder oftmals Jahre warten müssten, bis sie überhaupt einen Platz in einem Schwimmkurs bekommen. Darin sind sich wohl alle einig. Dem gegenüber stehen die Geldsorgen vieler Gemeinden, die nicht mehr in der Lage sind, die öffentlichen Badeanstalten weiterzubetreiben.














