In der Nähe von Karlsruhe entsteht der größte XXL-Solarpark

Ein riesiges Feld von Solarzellen bildet eine große Photovoltaikanlage, die die Bürger mit Energie versorgt. Das ist nachhaltige Energie aus der Sonne, die Solarstrom erzeugt. Baden-Württemberg will bis 2040 klimaneutral werden, weshalb man einen neuen XL-Solarpark baut.
Symbolbild © istockphoto/xijian

In der Region Karlsruhe entsteht wahrscheinlich schon bald einer der größten Solarparks im ganzen Land. Die Verantwortlichen planen mit einer Fläche von unglaublichen 22 Hektar für die Anlage.

Schon bald soll ein gigantischer Solarpark in einem kleinen Ort bei Karlsruhe entstehen. Die zu erwartende Strommenge ist beachtlich. Jetzt fehlt nur noch ein Investor für das private Großprojekt.

Planungsphase: Noch leben hier Vögel und Insekten

Der Klimawandel ist in vollem Gange und die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist aufgrund der dabei entstehenden Treibhausgase eine der Hauptursachen. Strom ist jedoch für die Bevölkerung unverzichtbar und deshalb bemühen die Länder sich immer mehr, auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen. Um seinen Teil dazu beizutragen, will Deutschland vor allem Windkraft- und Solaranlagen auf freien Flächen bauen.

Einer der größten Solarparks in Baden-Württemberg soll in diesem Zusammenhang schon bald im Kreis Karlsruhe entstehen. Für das Projekt soll eine etwa 22 Hektar große Fläche in Bietigheim bei Rastatt vom Rapsfeld zur Solaranlage werden. An der Planung ist unter anderem das Unternehmen Stromernte GmbH beteiligt, das sich auf Freiflächen-Photovoltaikanlagen spezialisiert hat.

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Wow: Sie produziert unglaublich viel Strom

Der Geschäftsführer Benjamin Boy möchte die Fläche so effizient nutzen, dass der Solarpark, der wohl schon bald bei Karlsruhe entsteht, in Zukunft mehr als 6.000 Haushalte mit Strom versorgen kann. Tatsächlich soll die Anlage um die 25 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, was weit mehr ist, als die Gemeinde benötigt. Auch den Schutz der Umwelt hat der Visionär bei der Projektplanung nicht vergessen. Denn all die Tiere und Pflanzen, die aktuell noch auf dem Rapsfeld zu Hause sind, werden durch die Baupläne verdrängt.

Um das auszugleichen, möchte Boy unter anderem Blumen unter der Anlage pflanzen, sodass die Insekten ihre Heimat nicht verlieren. Final ist noch nichts, doch bislang ist das Feedback seitens der Bürger und der Stadt positiv. Jetzt muss Boy allerdings noch Investoren für sein Mammut-Projekt finden. Wenn er die 12 Millionen Euro aufbringen kann, soll der Park an der A5 planmäßig schon im Jahr 2026 in Betrieb gehen.