Karlsruhe: Energiekonzern EnBW hebt wieder die Preise an

EnBW Gebäude mit Schild.
Symbolbild © istockphoto/Teka77

Der Energiekonzern EnBW erhöht erneut die Preise. Die aktuelle Meldung bringt überraschende Ergebnisse, mit denen niemand gerechnet hat.

Der Energiekonzern EnBW hebt dank eines warmen Dezembers seine Prognose für das laufende Jahr an. Aktuelle Zahlen möchte man in Kürze veröffentlichen. Das dürfte alle Karlsruher interessieren.

Energiekonzern EnBW hebt Prognose an

Nach einem bereinigten Ergebnis ist beim Energiekonzern EnBW von 3,3 Milliarden Euro die Rede. Endgültige Zahlen sollen aber erst am 27. März feststehen. Man habe die Prognosen korrigiert. Bestenfalls soll das Vorjahresergebnis erreicht werden. Der Energiekonzern hatte sich zum Ziel gesetzt, den Umsatz um bis zu 7 Prozent auf 2,96 Milliarden Euro zu steigern. Im Prinzip kann sich jeder Verbraucher erst einmal beruhigt zurücklehnen, denn nicht die Preise erhöht der Energiekonzern EnBW, sondern die Einnahmen und Prognosen des Unternehmens selbst. Dies wirkt sich positiv auf die gesamte Region aus.

EnBW mit höheren Erträgen – nachhaltige Infrastruktur

Einige Risiken, die mit dem Herbst und den Unsicherheiten auf dem Markt zusammenhingen, seien wahrscheinlich nicht eingetreten. Dies erklärte Finanzvorstand Thomas Kusterer in einer offiziellen Mitteilung. Die Belastungen seien im letzten Quartal 2022 unter den erwarteten Werten geblieben, was nicht zuletzt auf die vergleichsweise warmen Temperaturen zurückzuführen sein dürfte. Ebenso positiv sei das Geschäft mit erneuerbaren Energien verlaufen. Auch hier waren negative Zahlen erwartet worden.

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Preisfrage für Verbraucher umstritten

Die höheren Einnahmen will man in die Umsetzung der Energiewende investieren. Daher sei davon auszugehen, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werde. Das Ergebnis im Bereich nachhaltige Infrastruktur wird nach heutiger Einschätzung über der Prognose liegen. Eine positive Abweichung von der Prognose wäre zudem auf höhere Erträge der Geschäftskunden und der Vertriebsgesellschaften im Ausland zurückzuführen. Was für die Bürgerinnen und Bürger bleibt, sind nach wie vor viel zu hohe Energiepreise. Auch wenn die Preise derzeit sinken, werden sie noch nicht direkt an die Verbraucher weitergegeben. Das kann noch eine Weile dauern.