Karlsruhe ist sicherer: Anzahl der Straftaten in Corona-Jahr leicht gesunken

ARCHIV - Foto: Fabian Geier

Karlsruhe Insider: Das neue Konzept ist aufgegangen und hat nur Corona und der Lockdown dafür gesorgt?

Im Corona-Jahr 2020 ist Karlsruhe sicherer geworden. Insgesamt ging die Zahl der Straftaten leicht zurück, gleichzeitig steig die Einsatzanzahl des Ordnungsamtes deutlich an, wie aus dem am Montag von der Stadt veröffentlichten Sicherheitsbericht 2020 hervorgeht.

Die Corona-Pandemie konnte aber nicht verhindern, dass sich die Menschen in Karlsruhe genauso sicher fühlen wie bisher. Der Sicherheitsbericht mit der Kriminalstatistik belegte dies.

Konkret bedeutet dies: Im Kalenderjahr 2020 ist die Zahl der erfassten Straftaten um 355 oder anders gesagt um 1,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 zurückgegangen. Während 2019 noch 27.488 Straftaten aufgenommen wurden, waren es 2020 nur noch 27.133. Damit kommen auf 100.000 Einwohner in Karlsruhe 8.695 Straftaten. Damit liegt die Fächerstadt im baden-württembergischen Vergleich zwar hinter Stuttgart (7.978) aber vor Mannheim (9.216) und Freiburg (9.174).

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Während die Kriminalität zurückgeht, steigt die Einsatzanzahl des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) im Vergleich zu 2019 deutlich an. Insgesamt war der KOD im vergangenen Jahr 16.129-mal im Einsatz. Dabei wurden 21.486 Kontrollen durchgeführt (10.814 in 2019). Die Stadt führt zwei Faktoren für das Wachstum an. Einerseits wurden monatelange Ausbildungsmaßnahmen für neue Mitarbeiter beendet und somit stand mehr Personal für Kontrollen zur Verfügung, andererseits brachte vor allem die Corona-Pandemie zusätzliche Aufgaben für den KOD.

Der KOD ist seit Beginn der Pandemie im März 2020 zur Überwachung der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes und der daraus resultierenden Corona-Verordnung sehr stark eingebunden, schreibt die Stadt in ihrem Bericht.