
Mobilität wird auch in Baden-Württemberg zukünftig grün und nachhaltig. Karlsruhe, das nun klimafreundlicher werden will, setzt so beispielsweise auf neue Elektrobusse, fast 50 an der Zahl, die für sicheren und sauberen Transport der Bevölkerung sorgen sollen.
Leiser, moderner, elektrischer: Das Stadtbild in Karlsruhe verändert sich gerade spürbar und nachhaltig. Fast 50 Elektrobusse setzt die Stadt Karlsruhe indessen ein, um klimafreundlicher aufzutreten, aber auch für die Zukunft zu planen und der Stadtbevölkerung was zu bieten.
Was sich im Hintergrund bereits seit Monaten in Karlsruhe entwickelt
Deutschlands Städte investieren zunehmend in neue Mobilitätskonzepte. Vor allem Busflotten stehen vielerorts vor einem Wandel. Steigende Umweltanforderungen, neue Förderprogramme und moderne Batterietechnik beschleunigen diese Entwicklung zusätzlich. Auch Karlsruhe gehört zu den Städten, die den Umbau ihres Nahverkehrs konsequent vorantreiben. Für viele Menschen fällt das zunächst gar nicht sofort auf. Statt großer Bauprojekte verändert sich vorwiegend das Fahrerlebnis. Fahrzeuge rollen leiser durch Wohngebiete und verursachen lokal keine Abgase.
Davon profitieren nicht nur regelmäßige Fahrgäste. Studien zeigen, dass Verkehrslärm zu den größten Belastungen im städtischen Raum zählt. Moderne Elektrobusse können die Geräuschentwicklung beim Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich reduzieren. Experten sehen darin einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in dicht besiedelten Gebieten.
Karlsruhe und die grüne Zukunft: Neue E-Busse starten jetzt auf mehreren Linien
Die größte Veränderung zeigt sich inzwischen direkt auf den Straßen. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe haben ihre neue Elektrobusflotte vollständig in Betrieb genommen. Insgesamt 48 Fahrzeuge sind bereits auf mehreren Linien im Stadtgebiet unterwegs. Zum Fuhrpark gehören sowohl zwölf Meter lange Solobusse als auch größere Gelenkbusse. Während die kleineren Modelle 35 Sitzplätze bieten, verfügen die längeren Fahrzeuge über 46 Sitzplätze und eignen sich besonders für stark frequentierte Verbindungen.
Beeindruckend sind dabei auch die technischen Daten. Denn die Batterien speichern je nach Modell bis zu 640 Kilowattstunden Energie. Damit erreichen die Busse laut Hersteller Reichweiten von mindestens 250 Kilometern. Gleichzeitig gewinnen sie beim Bremsen einen Teil der Energie zurück und erhöhen so ihre Effizienz im Stadtverkehr. Möglich wurde das Großprojekt durch Fördermittel von Bund und EU. Die neuen Fahrzeuge ersetzen nun schrittweise ältere Dieselbusse. Für Karlsruhe bedeutet das einen weiteren Schritt in Richtung moderner und emissionsärmerer Mobilität. Für viele Fahrgäste dürfte die Veränderung vor allem eines bedeuten: eine ruhigere Fahrt durch die Stadt.
(Quellen: Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), Bundesverkehrsministerium)














