
Kinofans aufgepasst. In Karlsruhe startet ein Film-Festival und die Stadt wird damit zur Kinostadt. Der April steht ganz im Zeichen der Independent Days, die besondere Kurz- und Langfilme von internationalem Format auf der Kinoleinwand zeigen.
Die „Independent Days Internationale Filmfestspiele“ haben begonnen und verwandeln die Fächerstadt wieder in eine Kinostadt. Gäste reisen von nah und fern an, um sich die internationalen Filme anzuschauen. Außerdem feiert das Festival in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum.
Film-Festival im April – besonderes Highlight in der Filmstadt
Die Filmfestspiele haben vor wenigen Tagen, am 15. April, begonnen. Sie dauern noch bis zum 19. April. In diesen Tagen zeigen die Veranstalter über 150 Filme aus mehr als 30 Ländern. Im Fokus stehen neben Dokumentarfilmen auch Kurz- und Langfilme. In diesem Jahr feiern die Filmfestspiele ihr 25-jähriges Jubiläum – ein ganz besonderes Jahr.
Auch in diesem Jahr dreht sich alles um den unabhängigen Film und neue Filmproduktionen. Damit erhalten unter anderem Studenten und Nachwuchsregisseure eine große Plattform, um sich zum Beispiel einem großen Publikum zu präsentieren. Das Besondere an freien Filmproduzenten ist, dass sie ohne die großen Fernseh- und Filmstudios auskommen. Infolgedessen entstehen ganz besondere Formate.
Filme, Dokus und Geschichten: Film-Festival in Karlsruhe
Gäste können an den Vorführungen teilnehmen und sich die Filme anschauen. Die Tickets sind bei der Schauburg Karlsruhe erhältlich. Das Programm ist sehr vielfältig: Beispielsweise starten die ersten Filme heute bereits um elf Uhr. Der letzte Programmpunkt ist die Verleihung des Publikumspreises für „Some Kind of Weird“ um 21:15 Uhr. Am Samstag findet zudem um 23:00 Uhr die Filmmaker-Party im Club Stadtmitte statt. Wer mehrere Filmprogramme besuchen möchte, sollte ein Fünferticket wählen, um zu sparen.
Die Programme sind sehr vielfältig: Der Filmblock „Indierama – Shorts for Teens“ zeigt thematisch zusammenhängende Filme, die sich mit Selbstfindung, Kindheit und dem Mut, die eigene Meinung kundzutun, beschäftigen. Es geht um junge Helden und neun verschiedene Geschichten in diesem Bereich. Die Filme wurden eigens von der Jugendjury ausgewählt. Am Samstag werden um 14:30 Uhr beispielsweise die beiden Indierama-Dokumentationen „Ghetto Jungs“ gezeigt, die gleichzeitig Porträts von Männern an persönlichen Wendepunkten sind. Hier treffen Geschichten aus dem urbanen Grenzbereich auf bewegende und individuelle Schicksale.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion)














