Karlsruher Europahalle bald fertig – doch es gibt neue hohe Kosten

Symbolbild Foto: Europahalle. Roland Sand, {{CC-by-nc-sa-2.5}}

Die Europahalle in Karlsruhe ist zwar bald fertig, jedoch später als geplant. Dies hat einige Folgen und verursacht hohe Kosten.

Die Europahalle wird frühstens Ende 2023 fertig. Das erklärte jetzt die Stadtverwaltung Karlsruhe. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf das Leichtathletik Indoor Meeting, eine Veranstaltung mit internationaler Wirkung.

Es gibt keine Planungssicherheit

Denn die Europahalle in Karlsruhe wird zwar bald, jedoch frühstens Ende 2023 fertig. Für einige Veranstalter ist dies ein herber Schlag, da sie schlecht planen können. Denn auch die Rückkehr des Indoor Meetings dauert entsprechend und kommt nicht vor 2025. Dies verursacht hohe Kosten. Diese fallen auch bei der LG Karlsruhe an.

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Eigentlich war die Prestigeveranstaltung schon für Januar 2024 geplant. Dann sollte sie in die Europahalle zurückkehren. Doch nun ist die Lage anders. Die Bauarbeiten verzögern sich und die Stadt will die Halle nicht verbindlich vor dem Juli übernächsten Jahres im Voraus vermieten. Denn auch jetzt ist es nicht sicher, ob die Bauarbeiten so verlaufen wie geplant.

Die KME reagierte sofort, als sie die Nachricht über die Verzögerung bekam. Dennoch ist der Veranstalter frustriert, denn es gibt derzeit keine Planungssicherheit für ihn und er muss wie in den Jahren zuvor ausweichen. Und zwar auf eine Messehalle in Rheinstetten.

Es fallen hohe Kosten an

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Die Veranstaltung der KME muss wieder in der Messehalle in Rheinstetten durchgeführt werden. Dies birgt zusätzliche Kosten, dies betont die KME. Denn sie hat einen deutlichen Mehraufwand, da sie wieder mit dem Auf- und Abbau in der Leichtathletik-Bahn in der Messehalle kalkulieren muss.

Die gekaufte Bahn leistet der KME bereits seit 2015 ihre Dienste und kostete damals einen sechsstelligen Betrag. „Das sind 1.000 Puzzleteile, mit einem komplizierten metallischen Unterbau“. Das erklärt der Geschäftsführer der KME. Dazu fällt die Infrastruktur für die Sportler an, wie Duschen oder umkleiden. In der Europahalle gibt es dies bereits, in Rheinstetten muss man alles erst noch aufbauen.

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Zudem existiert noch ein weiterer Kostentreiber. Denn zum Auf- und Abbau gesellt sich noch die Lagerung der mobilen Leichtathletikanlage. Dafür muss auch eine Halle gemietet werden. Die KME geht somit von einem Mehraufwand von 150.000 Euro aus. Über diese Kosten muss der Gemeinderat entscheiden. Doch diese Veranstaltung zieht schließlich ein großes Publikum an.