
Mädchenschulen haben in Deutschland eine lange Geschichte. Sie entstanden aus dem Wunsch nach besseren Bildungschancen für Mädchen. Eine Schule bricht nun erstmals mit der Tradition.
Mädchenschulen entstanden aus einer Zeit, in der Mädchen deutlich weniger Zugang zu höherer Bildung hatten als Jungen. Sie sollten ihnen bessere Bildungschancen eröffnen. Heute bilden reine Mädchenschulen nur noch eine kleine Minderheit im deutschen Schulwesen.
Mädchenschulen in Deutschland werden seltener
Schon im 18. Jahrhundert gab es Schulen, die Mädchen eine höhere Bildung ermöglichten. Allerdings konnten die Schülerinnen damit zunächst meist nicht den Weg zur Universität einschlagen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich das. Heute sind reine Mädchenschulen in Deutschland eher selten. Eine genaue Zahl gibt es allerdings nicht, weil die amtliche Schulstatistik nicht zwischen reinen Mädchen- und Jungenschulen unterscheidet. Nach Berichten besuchten 2024 Schülerinnen rund 130 solcher Schulen. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es mehr als 36.000 Schulen, an denen Mädchen und Jungen gemeinsam lernen. Die meisten Mädchenschulen liegen im Süden Deutschlands.
Mädchenschule bricht erstmals mit Tradition
(Quellen: SWR, St.-Dominikus-Gymnasium, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














